BHF-BANK

BHF-BANK auch im Jahr 2007 erfolgreich

Frankfurt am Main (ots) -

   - Robuste operative Erträge
   - Keine direkten Subprime-Belastungen bei guter Liquiditätslage
   - Weiterhin hohe Mittelzuflüsse
   - Start ins Jahr 2008 erfolgreich gelungen 

Mit dem Jahresabschluss 2007 hat sich die BHF-BANK in einem äußerst wechselvollen Marktumfeld gut behauptet. Das Ergebnis der Bank belief sich zum 31. Dezember 2007 auf 91 Mio. Euro und bewegte sich damit nur leicht unter dem Niveau der Vorjahreswerte. Sämtliche Geschäftsbereiche haben dazu einen positiven Beitrag geleistet. Bei einer Eigenkapitalausstattung von 617 Mio. Euro erzielte die BHF-BANK eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 13,7 % - nach 15,6 % im Vorjahr und 13,8 % im Jahr 2005. Die bankaufsichtsrechtliche Kennziffer für das Gesamtkapital verbes-serte sich auf 12,3 %. Die aufsichtsrechtliche Liquiditätsquote ist weiterhin sehr gut.

Provisionsgeschäft bleibt zentrale Erfolgsgröße

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich 2007 um 9,6 % auf 228 Mio. Euro. Der Anteil des Provisionsgeschäfts an den gesamten Erträgen beläuft sich im Geschäftsjahr 2007 auf 61 %. Im Vorjahr waren es noch 53 %. Mehr als die Hälfte des Ergebnisses entfiel auf Erträge aus dem Wertpapiergeschäft, die gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % gesteigert werden konnten. Die Erträge aus dem Beratungs- und Vermittlungsgeschäft haben sich aufgrund erfolgreicher Corporate Finance-Aktivitäten von 8 Mio. Euro auf 16 Mio. Euro verdoppelt. Zusätzlich hat der Anstieg der Provisionen aus der Vermögensverwaltung von 57 Mio. Euro auf 61 Mio. Euro zur guten Entwicklung des Provisionsergebnisses beigetragen. Die Gesamtsumme der Assets under Management ist um insgesamt 15,3 % auf 40,8 Mrd. Euro angewachsen. Das Zinsergebnis betrug 117 Mio. Euro nach 131 Mio. Euro im Vorjahr. Die BHF-BANK hat angesichts der geringen erzielbaren Margen seit 2006 bewusst auf Kreditgeschäft verzichtet und auch kein Kreditersatzgeschäft aufgenommen. Dies ermöglicht der Bank, das Kreditneugeschäft nun gezielt und zu wesentlich attraktiveren Konditionen wieder auszuweiten. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge beträgt 128 Mio. Euro nach 142 Mio. Euro im Vorjahr. In der Summe erreichten das Handelsergebnis und das Ergebnis aus Finanzanlagen 22 Mio. Euro nach 47 Mio. Euro im Vorjahr. In den Finanzanlageportfolios konnten im Berichtsjahr beachtliche Gewinne realisiert werden, wodurch das Finanzanlageergebnis auf 85 Mio. Euro gestiegen ist. Angesichts des sich abzeichnenden negativen Marktumschwungs zur Jahresmitte hatte die Bank frühzeitig risikobegrenzende Positionen zur Absicherung von Reserven ihrer Finanzanlageportfolios aufgebaut. Die damit einhergehenden Sicherungskosten werden nach IFRS im Handelsergebnis ausgewiesen und stehen den Gewinnen im Ergebnis aus Finanzan-lagen gegenüber. Die Verwaltungsaufwendungen der Bank sind gegenüber dem Vorjahr mit 296 Mio. Euro nahezu konstant geblieben.

Fitch bestätigt Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating der BHF-BANK von A und den positiven Ausblick ebenso bestätigt wie das Einzelrating B/C und das Kurzfristrating F1. Beim Unterstützungsrating hat Fitch wiederum die bestmögliche Bewertung 1 vergeben. In ihrer Begründung unterstreicht die Ratingagentur insbesondere die nachhaltig positive Entwicklung der Finanzkennziffern und die gute Qualität der Vermögenswerte und weist auf das hohe Commitment des Sal. Oppenheim-Konzerns zur BHF-BANK hin.

Weit diversifizierte Ertragströme

Asset Management & Financial Services

Der Geschäftsbereich Asset Management & Financial Services hat seine positive Entwicklung 2007 fortgesetzt und erzielte einen Gewinn von 42 Mio. Euro nach 40 Mio. Euro im Vorjahr. Trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten konnten erhebliche Mittelzuflüsse generiert werden. Die Frankfurt Trust Investment-Gesellschaft steigerte das verwaltete Volumen sowohl bei Publikumsfonds als auch bei institutionellen Mandaten deutlich und verzeichnete ein Mittelaufkommen von 4 Mrd. Euro. Die in Fonds und Beratungsmandaten verwalteten Assets stiegen von 13,2 Mrd. Euro auf 17,7 Mrd. Euro. Die Frankfurter Service Kapitalanlage-Gesellschaft festigte ihre Position als Spezialistin für Fondsadministration und Reporting. Die Summe der Assets under Administration erhöhte sich um rund 65 % auf 28 Mrd. Euro. Die Frankfurter Fondsbank verwaltete zum Jahresultimo in 919.000 Depots ein Gesamtvolumen von 15,6 Mrd. Euro. Damit untermauerte sie ihre Marktführerschaft im Mandantengeschäft und ihre gute Wettbewerbsposition im Spitzentrio der Vermittlerplattformen in Deutschland. Das verwaltete Wertpapiervolumen bei den Custody- und Derivate-Dienstleistungen stieg im Jahresverlauf 2007 um 22,6 Mrd. Euro auf 303,5 Mrd. Euro.

Financial Markets & Corporates

Der Teilbereich Financial Markets erzielte 2007 ein Ergebnis von 20 Mio. Euro und blieb damit hinter dem guten Vorjahresergebnis von 42 Mio. Euro zurück. Dabei haben sich Unsicherheiten, die die Subprimekrise in die Finanzmärkte getragen hat, auch auf Portfolien der BHF-BANK ausgewirkt. Der Aktienhandel profitierte von der Hausse an den internationalen Aktienmärkten sowie anhaltend hohen Umsätzen im Wertpapiergeschäft. Im Teilbereich Corporates wurde ein Ergebnis von 26 Mio. Euro nach 23 Mio. Euro im Vorjahr erzielt. Die Geschäftsbelebung, insbesondere im Corporate Finance, führte zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisbeitrags sowohl auf der Zins- als auch auf der Provisionsseite. Auch aus der engen Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Private Banking konnten attraktive Geschäftsmöglichkeiten entwickelt werden. Aufgrund ihrer konservativen Kreditrisikopolitik konnte die BHF-BANK im dritten Jahr in Folge auf eine Zuführung zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft verzichten. Als ein seit Jahrzehnten bedeutender Außenhandelsfinanzierer hat die Bank ihre Kunden auch 2007 bei einer Vielzahl von Exportgeschäften und Projekten erfolgreich begleitet, insbesondere im Telekommunikationssektor und im Stahlbereich. Auch bei kurzfristigen Handelsfinanzierungen konnte wieder an die guten Zahlen des Vorjahrs angeknüpft werden.

Private Banking

Im Geschäft mit hoch vermögenden Privatkunden hat die BHF-BANK ihre Position als zweitgrößte deutsche Privatbank weiter gefestigt und ausgebaut. Die stringente Positionierung als Partner für Unternehmerfamilien hat im Berichtsjahr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt: Der Gewinn des Geschäftsbereichs Private Banking in Höhe von 43 Mio. Euro bedeutete eine Ergebnissteigerung von 30,3 %, nachdem bereits im Jahr 2006 gegenüber 2005 ein Ergebniswachstum von über 43 % erreicht worden war. Maßgeblich für diese erfreuliche Entwicklung war wiederum ein erheblicher Zuwachs der Erträge um 19,8 % auf 115 Mio. Euro. Vorrangig trug hierzu das Provisionsergebnis aus der Vermögensverwaltung und dem Wertpapiergeschäft, aber auch das Geschäft mit Alternativen Anlagen bei. Sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in den internationalen Märkten konnten substanzielle Marktanteile hinzugewonnen werden. Mit der Anhebung des Mindestanlagebetrags auf 1 Mio. Euro hat die BHF-BANK das Privat-kundengeschäft noch konsequenter auf die Beratung sehr vermögender Privatkunden ausgerichtet. Das verwaltete Vermögen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals deutlich gesteigert werden. In allen Bereichen - Beratung, Vermögensverwaltung und zum Beispiel dem Frankfurt Family Office - verzeichnete die BHF-BANK Zuflüsse neuer Kundengelder auf Rekordhöhe. Insgesamt haben die Kunden der Bank im Jahr 2007 über 1 Mrd. Euro neue Gelder zur Verwaltung anvertraut.

Guter Auftakt für 2008

Die BHF-BANK ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Geschäftsentwicklung des ersten Quartals hat gezeigt, wie wichtig es war, sich frühzeitig auf ein anhaltend schwieriges Marktumfeld einzustellen. Dank ihres robusten Geschäftsmodells, das durch ein strikt konservatives Risiko- und Liquiditätsprofil gekennzeichnet ist, kann sich die BHF-BANK weiterhin uneingeschränkt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden konzentrieren. Die Assets under Management konnten zum Ende des ersten Quartals trotz anhaltend negativer Marktentwicklung auf 42 Mrd. Euro gesteigert werden.

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