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„Raubkopierer können sich nicht verstecken“ - unter diesem Motto tourt die Kampagne „Raubkopierer sind Verbrecher“ der deutschen Filmwirtschaft Anfang August durch deutsche Großstädte und klärt über die Folgen des Raubkopierens auf. Dass die beste Tarnung nicht perfekt ist, demonstrieren dabei bemalte Modelle, die Dank ihres Paintings fast vollständig mit der Umwelt verschmelzen. Aber nur fast: Niemand kann sich für immer verstecken. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Raubkopierer sind Verbrecher (ZKM)"
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Auflösung: 1728 x 2304 PixelDateigröße: 999 kB
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Keine Tarnung ist perfekt!

    Berlin (ots) -

    Wer im August auf einen Menschen mit Ganzkörperbemalung trifft, der sein Äußeres seiner Umgebung angepasst hat, der befindet sich wahrscheinlich inmitten der neuen Info-Tour der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher". Die Botschaft der Aktion lautet "Raubkopierer können sich nicht verstecken". Zudem verteilen uniformierte Promoter Gewinnspielflyer und klären rund um das Thema Film-Raubkopieren auf.  

    "Es ist uns wichtig, mit der Tour in den direkten Dialog zu treten und auf anschauliche, aber auch humorvolle Art deutlich zu machen, dass Raubkopierer nicht auf die angebliche Anonymität des Internets zählen können", sagt Jan Oesterlin, Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM).

    Mit der Info-Tour knüpft die Kampagne an die zielgruppenspezifischere Ausrichtung ihrer Aktivitäten an: drastisch-deutlich am "Tatort" Internet, aber mit einem Dank an die Zuschauer an Orten, an denen legal Filme konsumiert werden.

    So weist ab dem 26. Juli ein neuer Spot von "Raubkopierer sind Verbrecher" auf die möglichen Folgen des Raubkopierens hin. Die Geschichte: Ein junger Mann lernt in einer Bar eine Frau kennen und durchlebt in dem kurzen Gespräch mit ihr eine Beziehung im Zeitraffer. Im Abspann des Spots heißt es: "Nach fünf Jahren Knast hat man keine Zeit zu verlieren". Bei der Ausstrahlung im Kino wird zusätzlich der Text "Danke, dass Sie sich für das Original entschieden haben" eingeblendet.

    Wie wichtig die Aufklärung durch die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" ist, zeigen die ersten Ergebnisse der neuen "Available for Download (AFD)"-Studie, die im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FFA) von der Firma P4M - Die InternetAgenten durchgeführt wurde. Grundlage der Studie sind alle 116 Kinofilme, die im Zeitraum vom 1. April 2006 bis zum 30. Juni 2006 in den deutschen Kinos angelaufen sind.

    Zentrales Ergebnis der AFD-Studie: Filme mit 50.000 oder mehr Besuchern am Eröffnungswochenende sind zu 100 Prozent online verfügbar. Filme mit 10.000 bis 50.000 Zuschauern am Eröffnungswochenende sind bis zu 80 Prozent online erhältlich. Von der Online-Verfügbarkeit von Raubkopien sind alle Genres betroffen. Thriller-, Action-, Kinder- und Animationsfilme sind zu 100 Prozent im Internet erhältlich. Horrorfilme (83 Prozent) und Komödien (73 Prozent) sind ebenfalls stark vertreten. Das Genre "Drama" ist zu 40 Prozent betroffen (darunter Arthausfilme und Blockbuster). Dokumentationsfilme waren im Betrachtungszeitraum selten im Web zu finden (6 Prozent). Interessant ist der Vergleich von Downloadzahlen und Kinobesuchern am Eröffnungswochenende. Bei dem Film "Das Omen" liegen die BitTorrent-Downloads aus dem Internet am Startwochenende bei 82.187 vollständigen Downloads, 135.225 Besucher sahen den Film im Kino. Den Film "Ice Age 2 - Jetzt taut's" besuchten am ersten Wochenende 2.395.588 Personen, zusätzlich wurde er 121.894 Mal via BitTorrent illegal downgeloadet.

Kontakt: ZPR GmbH Sandra von Zabiensky Kanalstraße 38 22085 Hamburg Tel:  040-29 81 35-11 Fax:  040-29 81 35-29 E-Mail: zpr@z-pr.de