Gruner+Jahr, P.M. Fragen&Antworten

Können Mädchen schlechter werfen als Jungen?

Hamburg (ots) - "Mädchen können einfach nicht werfen": Diesen Satz kennt jedes Mädchen aus seiner Schulzeit. Oberflächlich betrachtet lässt sich wenig dagegen sagen, denn die weibliche Wurfschwäche ist sogar wissenschaftlich belegt, berichtet die aktuelle Ausgabe von P.M. Fragen & Antworten. Laut einer Studie werfen Mädchen quer durch die Altersgruppen um Klassen schlechter als Jungen. Wo Jungs den Ball in ein 85-Stundenkilometer-Geschoss verzaubern, schleppt sich dasselbe Objekt aus Mädchenhand mit rund 60km/h durch die Luft. Grund ist eine Kombination aus Kraftmangel und Technikdefizit. Natürlich ließe sich das evolutionär begründen: Schließlich oblag es nicht der Frau, die Antilope mit dem Speer zu erjagen, wohl aber dem Mann.

Trotzdem darf man die Diagnose "Wurfunfähigkeit" mal hinterfragen, so P.M. Fragen & Antworten. Und tatsächlich stößt man auf psychosoziale Hintergründe. So werfen Mädchen beispielsweise umso schlechter, je unsicherer sie sind - für den großen Wurf braucht man dementsprechend Selbstvertrauen. Zudem gibt es Hinweise auf eine grundsätzliche körperliche Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern: Wenn man Jungs und Mädchen mit der ungeübten Hand werfen lässt, dann werfen alle gleich weit. Das lässt den Schluss zu, dass auch Jungen keine geborenen Weitwerfer sind - sie haben einfach mehr geübt. Und sich mehr getraut.

Die aktuelle Ausgabe P.M. Fragen & Antworten ist ab heute im Handel erhältlich, umfasst 74 Seiten und kostet 3,90 Euro.

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