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Hormonelle Veränderungen: Hormonmangel führt vielfach zu Lustlosigkeit

Berlin (ots) - Die hormonelle Umstellung in der Menopause wirkt sich nicht nur in Form von Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen aus. Haut und Haare werden dünner und auch im Vaginalbereich nimmt die Dicke der Scheidenhaut ab, sie wird trockener und empfindlicher. Bei vielen Frauen treten infolge vaginale Beschwerden auf und können zu sexueller Unlust führen, wie Experten kürzlich auf dem Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf erklärten.

Bei einer Umfrage unter mehr als 1.800 postmenopausalen Frauen in Europa gab jede vierte deutsche Frau vaginale Schmerzen und/oder Scheidentrockenheit an. Weniger als die Hälfte der Frauen suchte deshalb jedoch Rat bei ihrem Frauenarzt. Jede zweite Frau wünscht sich hingegen, dass der Facharzt das Thema von sich aus zur Sprache bringt. Aus falscher Scham werden die Beschwerden vielfach auch in der Partnerschaft tabuisiert; Unverständnis und Konflikte sind damit vorprogrammiert.

Lustlosigkeit kann hormonell bedingt sein

Die Wirkung der Östrogene auf das Sexualleben sollte nicht unterschätzt werden. Die nachlassende Hormonproduktion führt bei vielen Frauen nach der Menopause zu einer Atrophie: Die Dicke der Scheidenhaut nimmt ab und verliert an Elastizität. Der gesamte Vaginalbereich wird weniger gut durchblutet, die Haut ist insgesamt trockener und empfindlicher. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Brennen und auch häufige bakterielle Infektionen sind die Folgen. Darüber hinaus beeinflussen Östrogene auch die Empfindlichkeit der Nervenenden in der Klitoris, der Scheide und der Schamlippen. Als Fazit verspüren viele Frauen weniger Lust und können das Sexualleben nicht mehr intensiv genießen. Von vaginalen Beschwerden und sexueller Unlust sind dabei nicht nur Frauen in und nach den Wechseljahren betroffen. Die Einnahme einer niedrig dosierten Antibabypille kann auch bei jüngeren Frauen einen Östrogenmangel hervorrufen, der zu ähnlichen Symptomen führen kann.

Hormonmangel lokal ausgleichen

Die typischen Beschwerden eines Hormonmangels im Vaginalbereich lassen sich gut behandeln. Eine Lokaltherapie mit dem bewährten körpereigenen Östrogen Estriol in Form von Creme, Vaginal- oder Schmelzzäpfchen wie in OeKolp lindert die Symptome. Das Vaginalepithel wird wieder aufgebaut, die Scheidenhaut wird dicker, elastischer und unempfindlicher. Das normale saure Scheidenmilieu reguliert sich, die Vagina wird wieder besser durchblutet und der Schutz vor aufsteigenden Infektionen gefördert. Diese Form der Hormontherapie wirkt dabei nur lokal und hat keinen Effekt auf den Gesamtorganismus.

Auch Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege und Genitalien werden gebessert. Die Durchblutung wird verstärkt, das Bindegewebe festigt sich, die Verschlusskraft der Harnröhre steigt. Es kommt damit seltener zu unfreiwilligem Harnabgang.

Beschwerden konsequent behandeln

Es gibt inzwischen viele hormonfreie befeuchtende Produkte. Diese können zwar helfen, das Brennen und den Juckreiz vorübergehend etwas zu lindern. Eine ursächliche Therapie der Hormonmangelbedingten Beschwerden ist aber nur mit einem hormonell wirkenden Präparat gewährleistet. Und nur durch eine konsequente Langzeittherapie kann im Bereich der Beckenbodenorgane ein natürliches, gesundes Milieu wieder hergestellt werden. Beim Absetzen der Therapie stellt sich über kurz oder lang das Atrophieproblem wieder ein, so die Hamburger Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig auf dem Düsseldorfer Kongress.

Quelle: Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie 2010, Düsseldorf

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