EU-Kommission legt Bericht zur Aufbereitung vor
VANGUARD begrüßt den Ruf nach hohem Qualitätsstandard und verbessertem Patientenschutz bei der Aufbereitung von komplexen Medizinprodukten

Berlin (ots) - Stellungnahme zum Bericht der EU-Kommission

Am 27. August hat die EU-Kommission ihren aktuellen "Bericht zur Wiederaufbereitung von Medizinprodukten in der Europäischen Union" veröffentlicht. Hierbei übernimmt die Kommission im Wesentlichen die Meinung des Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR). Eine zentrale Forderung des Berichtes ist die Verbesserung der Patientensicherheit.

Die VANGUARD AG begrüßt, dass die Europäische Union für gleichermaßen hohe Sicherheitsstandards bei der Aufbereitung von Medizinprodukten innerhalb ihrer Mitgliedsländer Sorge tragen wird. Hierbei soll Regulieren vor Verbieten stehen.

"Als europaweiter Marktführer bei der Aufbereitung von komplexen Medizinprodukten kann VANGUARD die vom SCENIHR vorgeschlagenen Anforderungen an hygienische, chemische und technische Sicherheit nur unterstützen", kommentiert der Vorstandsvorsitzende der VANGUARD AG, Jörg Menten, den Bericht der EU-Kommission. "Zugleich möchte ich darauf hinweisen, dass wir mit unseren hochentwickelten Aufbereitungsverfahren und einem entsprechenden Risikomanagement in der Lage sind, die im Bericht genannten Risiken zu beherrschen."

Seit der Gründung im Jahr 1998 ist für Vanguard die Sicherheit von Patienten und Anwendern das höchste Gut. Das angewendete Risikomanagement, die hochtechnisierten Verfahren und die permanenten Prozesskontrollen gehen weit über die gemeinsame Empfehlung des Robert-Koch-Institutes und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte hinaus. Diese in Deutschland seit Jahren fest etablierten Regularien spiegeln den Forderungskatalog der EU-Kommission wider und werden schon heute von VANGUARD umgesetzt und beherrscht.

Das hohe Sicherheitsniveau in Deutschland wurde vom Bundesministerium für Gesundheit zuletzt im Jahr 2008 bestätigt. In seinem "Erfahrungsbericht zur Aufbereitung von Medizinprodukten in Deutschland" war das Ministerium zu der Schlussfolgerung gekommen, dass ein Verbot der Aufbereitung von Einmalmedizinprodukten nicht zweckdienlich ist.

Die EU-Kommission äußert sich in ihrem jetzt vorgelegten Bericht für Europa zurückhaltender. "Da keine quantitativen Daten vorliegen, lässt sich das Risiko, das mit der Verwendung wiederaufbereiteter Einmal-Medizinprodukte einhergeht, nicht quantifizieren", heißt es dort. Überdies fehlten bislang qualifizierte Daten zu ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekten. "Die Forderung nach diesen Daten unterstützen wir da, wo wir können", sagt VANGUARD-Chef Menten. "Wir stehen für Studien auf europäischer Ebene jederzeit bereit."

VANGUARD hat sich dem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen verschrieben, um langfristig sicherstellen zu können, dass alle Patienten mit modernsten Medizinprodukten behandelt werden können. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Gleichbehandlung aller Patienten und eine wichtige Innovation zur Vermeidung einer Mehrklassenmedizin.

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