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Südwest Presse: KOMMENTAR · KRIEG

Ulm (ots) - KOMMENTAR · KRIEG

Bankrotterklärung Bombenangriffe auf die irakische Stadt Erbil, Raketenbeschuss im Gazastreifen und auf Ziele in Israel, die Entscheidungsschlacht um Donezk - die Agenturmeldungen des gestrigen Tages sind einmal mehr eine Bankrotterklärung unserer Zivilisation. Trotz internationaler Organisationen, trotz Abkommen und Friedensplänen, trotz Erfahrungen aus Jahrzehnten und Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen: Krieg und die mit ihm verbundenen Opfer und Zerstörungen werden sich weiter durch unsere Geschichte ziehen. Naiv und geradezu fahrlässig erscheinen auf diesem Hintergrund die Träume eines friedlicheren Zusammenlebens, das in den 90er Jahren möglich schien. Wer glaubte nach dem Ende des Kalten Krieges in Europa noch daran, dass Russland und der Westen so bald wieder säbelrasselnd ihre Kräfte messen würden? Gerade einmal 25 Jahre später brechen alte Muster auf, provoziert von einem russischen Präsidenten im Cäsarenwahn. Arabischer Frühling, ein Irak, der ohne Saddam Hussein den Weg in eine friedliche Zukunft suchte, diplomatische Wege aus der Krise in Israel: Diese Hoffnungen sind in Bombenhagel und Gewehrfeuer untergegangen. Das Fazit des gestrigen Tages ist so einfach wie ernüchternd: In vielen Teilen dieser Welt gelingt es nicht, die Spirale der wachsenden Gewalt zu durchbrechen. Die Stimmen derer, die wirklich Frieden wollen, gehen im Lärm der Kanonen unter. Bankrotterklärung Bombenangriffe auf die irakische Stadt Erbil, Raketenbeschuss im Gazastreifen und auf Ziele in Israel, die Entscheidungsschlacht um Donezk - die Agenturmeldungen des gestrigen Tages sind einmal mehr eine Bankrotterklärung unserer Zivilisation. Trotz internationaler Organisationen, trotz Abkommen und Friedensplänen, trotz Erfahrungen aus Jahrzehnten und Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen: Krieg und die mit ihm verbundenen Opfer und Zerstörungen werden sich weiter durch unsere Geschichte ziehen. Naiv und geradezu fahrlässig erscheinen auf diesem Hintergrund die Träume eines friedlicheren Zusammenlebens, das in den 90er Jahren möglich schien. Wer glaubte nach dem Ende des Kalten Krieges in Europa noch daran, dass Russland und der Westen so bald wieder säbelrasselnd ihre Kräfte messen würden? Gerade einmal 25 Jahre später brechen alte Muster auf, provoziert von einem russischen Präsidenten im Cäsarenwahn. Arabischer Frühling, ein Irak, der ohne Saddam Hussein den Weg in eine friedliche Zukunft suchte, diplomatische Wege aus der Krise in Israel: Diese Hoffnungen sind in Bombenhagel und Gewehrfeuer untergegangen. Das Fazit des gestrigen Tages ist so einfach wie ernüchternd: In vielen Teilen dieser Welt gelingt es nicht, die Spirale der wachsenden Gewalt zu durchbrechen. Die Stimmen derer, die wirklich Frieden wollen, gehen im Lärm der Kanonen unter.

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