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Südwest Presse: Kommentar zu Opel

    Ulm (ots) - Fatal wird es, wenn sich die Politik einmischt und damit andere als wirtschaftliche Überlegungen ins Spiel  kommen. Genau das passiert in Wahlkampfzeiten wie diesen: Politiker missbrauchen das Thema, um sich als  Retter der Arbeitsplätze zu profilieren. Spätestens damit wird die Diskussion irrational. Denn keiner will in  der Öffentlichkeit so dastehen, als tue er nicht alles für die Mitarbeiter. Genau das passiert derzeit: Die  Spitzen von Union und SPD liefern sich ein Wettrennen um Opel. Sie haben sich gegenseitig so  hochgeschaukelt, dass es keiner mehr wagen würde sich hinzustellen und zu sagen: Tut uns leid, wir können  nicht helfen. Der Staat mag Firmen helfen, die nur aufgrund der Finanzkrise keine Kredite mehr bekommen.  Sobald er aber mehr macht, überhebt er sich - mit teuren Folgen.

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