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Südwest Presse: Kommentar zum Thema PKK

    Ulm (ots) - Feindliche Politik gegenüber dem kurdischen Volk" wirft die stalinistische PKK der Bundesregierung vor. Nun, da möge sie sich bitte an die eigene Nase fassen. Was die "Arbeiterpartei" in Kurdistan seit Jahrzehnten an Grausamkeiten gegenüber den Landsleuten begeht, die ihr nicht bedingungslos folgen wollen, mit welchem Terror sie - zusammen, aber nicht gemeinsam mit der türkischen Armee - viele Dörfer, ja ganze Landstriche entvölkert hat, ist eines der noch nicht gesühnten großen Kriegsverbrechen. In Deutschland ist die PKK zu Recht verboten. Hier führt sie einen Untergrundkrieg gegen nationalistische Türken und erpresst kurdische Landsleute um große Geldsummen. Das Wort "gewaltbereit" reicht zur Charakterisierung der PKK nicht aus - sie ist auch in Deutschland gewalttätig. Nun also hat sie drei Deutsche in Kurdistan entführt, die die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes missachtet hatten. Das war fahrlässig, aber wie immer in solchen Fällen, in denen sich Deutsche selbst ohne Not in Not gebracht haben, steht ihnen der volle diplomatische Schutz der Bundesregierung zu. Da die PKK politische Forderungen stellt, wird sich die Angelegenheit vermutlich und bedauerlicherweise in die Länge ziehen. Irgendwann wird es dann wohl auf eine Lösegeldzahlung hinauslaufen. Denn seit vielen Jahren wissen wir in Deutschland, was man von der PKK zu halten hat: Sie ist ein Haufen gefährlicher Politkrimineller.

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