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neues deutschland: Zum bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlkampf zwischen Clinton und Trump

Berlin (ots) - Gehen wir einmal davon aus, dass die Finalpaarung im Kampf um das Weiße Haus feststeht - selbst wenn der demokratische Sozialist Bernie Sanders in der Nominierungsschlacht um die Präsidentschaftskandidatur buchstäblich bis zur letzten Sekunde und bei geringster eigener Chance seine Botschaft auf der großen Bühne verbreiten will. Hillary Clinton, als erste Frau überhaupt in dieser Rolle, versus Donald Trump, den durchgeknalltesten Bewerber zumindest in jüngster Vergangenheit - was bedeutet das für den Wahlkampf bis zum 8. November? Politisch existenziell für beide ist schon, überhaupt erst einmal die eigene Partei hinter sich zu scharen. Nicht von ungefähr lobten die designierte demokratische Kandidatin und der Präsident höchstselbst Sanders für seine Kampagne, die Partei wie Land vorangebracht habe. Das sehen noch nicht alle im Clinton-Lager so, aber ohne den linken Flügel der Demokraten und die vielen jungen Anhänger des 74-Jährigen wird es erheblich schwerer für die Ex-Außenministerin. Ähnliches gilt für Trump, der nun jene bei den Republikanern mit ins Boot holen muss, die er bisher vor den Kopf gestoßen hat - vor allem um seinen Anti-Establishment-Feldzug einzig und allein und heftiger denn je auf seine Widersacherin fokussieren zu können. So droht in den nächsten Monaten aber auch eine massive Schlammschlacht jenseits programmatischer Debatten, hat Clinton doch längst begonnen, scharf zurückzuschießen.

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