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neues deutschland: Kritische Aktionäre heben Bedeutung von Konzernkritik auf Hauptversammlungen hervor

Berlin (ots) - Anlässlich des 30. Jahrestag der Gründung des Dachverbands der Kritischen Aktionäre hat Gründungsmitglied Axel Köhler-Schnura auf die Bedeutung von Konzernkritik auf Hauptversammlungen hingewiesen. "Die Konzerne verantworten alles Mögliche: Umweltverbrechen, politische Einflussnahme, Hunger, Kriege und vieles mehr. Aber man kriegt in aller Regel die letztendlich Verantwortlichen in den Vorständen nicht zu Gesicht", sagte Köhler-Schnura im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues Deutschland" (Mittwochausgabe""). In den Hauptversammlungen bestehe die Möglichkeit, Vorstände und Kapitalvertreter "von Angesicht zu Angesicht zu konfrontieren".

Die Kritischen Aktionäre sind ein alternativer Aktionärsverband, der dank Aktienbesitzes auf den Hauptversammlungen vieler deutscher Konzerne Vertretern von Gewerkschaften, Umweltverbänden und Menschenrechtsorganisationen Rederecht verschaffen und durch Anträge die Vorstände dazu bringen will, die Geschäftspolitik nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu ändern. Zu den größten Erfolgen der Kritischen Aktionäre zählt Köhler-Schnura den Abgang der Deutsche-Bank-Vorstände Anshu Jain und Jürgen Fitschen: "Dies ist das Ergebnis breiter internationaler Kritik - wir Kritische Aktionäre haben daran unseren Anteil."

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