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Neues Deutschland: zum Kampf gegen Gewalt an Frauen

Berlin (ots) - Blöde Anmachen, frauenfeindliche Sprüche sind die »harmlosen« Varianten. Häusliche Gewalt, Zwangsprostitution und Massenvergewaltigungen sind die vernichtenden Formen: Mädchen und Frauen machen überall auf der Welt - unabhängig von Alter und sozialer Schicht - Erfahrungen mit männlichem Dominanzverhalten. Sie werden zurückgedrängt, mundtot gemacht und im schlimmsten Fall wird ihnen Gewalt angetan. Angesichts männlicher Aggression fühlen sich Frauen oft unterlegen und wehren sich nicht. Frauen muss der Rücken gestärkt werden. Das hat die UN mit ihrer bis 2015 angelegten Kampagne »Vereint zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen« erkannt. Und daran arbeiten zahlreiche Hilfsorganisationen mit Frauenhäusern, Hotlines und Selbstverteidigungskursen. Die Organisation LARA beispielsweise kämpft in Bosnien-Herzegowina gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution. Immer die Vision von gebildeten, finanziell unabhängigen und vor Gewalt geschützten Frauen vor Augen. Doch LARA und andere Hilfsorganisationen kämpfen noch an einer zweiten Front. Ihnen werden die Mittel gekürzt. Die Geschäftsführerin der bundesweiten Frauenhauskoordinierung beispielsweise beklagt Personalmangel aufgrund fehlender Finanzierung. Eine Aufstockung der Mittel, obwohl nötig, wird meist abgelehnt. Völlig unverständlich - gerade hier wäre doch jeder Euro gut investiert: Ohne Frauen geht es schließlich nicht.

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