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Neues Deutschland: zu den angekündigten Strompreiserhöhungen

Berlin (ots)

Der sprichwörtliche nackte Mann muss bald auch noch
frierend im Dunkeln sitzen - die Strompreiserhöhung machts möglich. 
Anscheinend suchen die Großunternehmen selbst bei ihm immer noch 
Taschen, die es auszuleeren lohnt. Wie oft wurde in den vergangenen 
Jahren darüber geredet, dass die Stromkonzerne zu viel Macht auf sich
vereinigten. Geändert hat sich daran nichts. Die Gleichzeitigkeit, 
mit der jetzt über 350 Stromversorger ihre Preise anheben wollen, 
lässt jedenfalls heftig an einem Strommarkt ohne brancheninterne 
Absprachen zweifeln. Unbeeindruckt von Konjunkturkrise und sinkenden 
Rohstoffpreisen geben die Stromversorger ihre Gewinnfantasien an den 
abhängigen Kunden weiter.
 Die eine Milliarde Euro, die die Deutschen insgesamt ab 2009 für 
ihren Strom mehr bezahlen müssen, könnte in der momentanen Lage 
wesentlich besser angelegt werden. Eine Stärkung der Binnennachfrage,
wie sie überall gefordert wird, ist jedoch kaum zu erreichen, wenn 
Erleichterungen für die Privathaushalte von der Stromrechnung wieder 
aufgefressen werden.
 Das Vertrauen der Deutschen in die Stromriesen scheint dennoch 
ungebrochen: Gerade einmal 17 Prozent aller Stromkunden haben bisher 
den Schritt vom örtlichen Grundversorger zu alternativen Anbietern 
gewagt. Vielleicht sorgen die jüngsten Erhöhungen endlich dafür, dass
sich das ändert.

Pressekontakt:

Neues Deutschland
Redaktion / CvD

Telefon: 030/29 78 17 21

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