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Neues Deutschland: Hickel fordert Beschäftigungspool der Allianz für Mitarbeiter der Dresdner Bank

    Berlin (ots) - Der Bremer Finanzexperte Rudolf Hickel hat den Allianz-Konzern aufgefordert, einen Beschäftigungspool für Mitarbeiter der Dresdner Bank zu gründen, die im Rahmen der Übernahme durch die Commerzbank ihren Job verlieren. "Die Allianz SE als der eindeutige Gewinner dieser Fusion ist in die Pflicht zu nehmen", schreibt Hickel, der früher als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Versicherungskonzerns saß, in einem Beitrag für die Tageszeitung "Neues Deutschland" (Freitagsausgabe).

    Die Commerzbank hat angekündigt, im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank von der Allianz 9000 der insgesamt 67.000 Vollzeitstellen zu streichen. Dagegen fordert Hickel, die "neue Runde im Bankenmonopoly" dürfe nicht wieder zu Lasten der Beschäftigten gehen. Die geplante Ausrichtung auf Privat- und Geschäftskunden sowie auf Geschäftsfelder in Mittel- und Osteuropa verlange eine "ausreichende Ausstattung mit Personal". Die Commerzbank müsse den Mitarbeitern daher garantieren, dauerhaft und nicht nur, wie geplant, bis 2011 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. "Die Commerzbank steht in der Verantwortung, Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten." Außerdem müsse der Staat "im Zuge der finanzaufsichts- und kartellrechtlichen Genehmigung der Fusion eine zukunftsfähige Bank mit aussichtsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten absichern".

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