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NRZ: Neufassung NRZ: Streusalz/Straßen.NRW-Chef: "Der Winter kann kommen"

Essen (ots) -

Nach dem Rekordwinter 2009/2010 sieht sich der Landesbetrieb Straßen.NRW gut für den ersten Schnee in diesem Jahr gerüstet: "Wir fühlen uns bestens gewappnet", sagte Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Dienstagsausgabe). Die 210 Salzlager im Land seien gefüllt. "Wenn es nach uns geht, kann der Winter kommen."

Mehr als 120000 Tonnen Auftausalz seien in den vergangenen Wochen eingelagert worden - das sei der Verbrauch eines durchschnittlichen Winters der vergangenen 15 Jahre. Erhöht habe man die Lagerkapazitäten nicht. "Das ist aus unserer Sicht genug", so Pudenz. "So ein Winter wie der zurückliegende ist nicht repräsentativ." Gleichwohl hat auch der Landesbetrieb seine Lehren aus der Rekordsaison gezogen: "Wir werden auf jeden Fall bei unserem Lieferanten noch früher nachbestellen, wenn absehbar ist, dass die Salzlager ihrem Ende zugehen." So solle auch "während der heißen Phase" immer eine "Reserve für fünf Tage Dauereinsatz" vorliegen.

Auch bei Esco, dem europaweit größten Salzlieferanten, der unter anderem ein Werk in Rheinberg-Borth betreibt, hat man reagiert: 120 neue Mitarbeiter seien deutschlandweit neu eingestellt worden. "Seit dem vergangenen Winter produzieren wir permanent an der Kapazitätsgrenze", sagt Sprecher Holger Bekemeier.

Generell würden im Sommer große Mengen Auftausalz vorproduziert. Zusammen mit der laufenden Produktion reiche das "normalerweise selbst für einen harten Winter". Der vergangene sei jedoch eine Ausnahme gewesen. Deshalb, so Bekemeier, sei auch die Lagerkapazität von 800000 auf 900000 Tonnen erhöht worden.

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