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NRZ: zur "Video-Affäre" um die Düsseldorfer Staatskanzlei

    Essen (ots) - Ehrlich gesagt, es erfordert ein erstaunliches Maß an politischer Einfältigkeit, um sich den Glauben zu erhalten, hochrangige Ministeriale würden ihr Tagwerk in tugendsamer Unabhängigkeit verrichten. Im konkreten Fall geht es um den Strategiechef der NRW-Staatskanzlei, Boris Berger, ein Mann von dem man weiß, dass er viele politische Papiere und Notizen verfasst und dabei auch gerne "über den Rand" schreibt. Er gilt als Vertrauter und Strippenzieher des Ministerpräsidenten. Der eigentlich Skandal wäre hingegen, wenn in der Staatskanzlei unseres Landes Spitzenbeamte tatsächlich bespitzelt, deren Telefone und Computer ausgespäht und die Inhalte dem politischen Gegner zur Verfügung gestellt würden. Am Ende könnte diese bizarre Affäre zum Bumerang für jene werden, die sie inszeniert haben.

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