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NRZ: Kommentar zur OECD-Bildungsstatistik

    Essen (ots) - Mehr Geld für die Bildung? Kein Problem - vervierfachen wir die Studiengebühren! Damit dürfte Deutschland in der OECD-Bildungsstatistik einen Satz nach vorn machen, weil gemessen wird, wieviel Geld pro Kopf ausgegeben wird. Der 526 Seiten starke Bericht zeigt nicht nur Unterfinanzierungen auf. So ist die Zahl der Studierenden hierzulande geringer, weil Pflege- und Erziehungsberufe nicht mit einem Hochschulbesuch einhergehen. Und weil in Deutschland das berufsbegleitende Studium unterentwickelt ist. Zudem - das hat die OECD zum ersten Mal erhoben - sind Menschen mit guter Bildung gesünder, politisch interessierter, haben mehr Vertrauen in Mitmenschen. Mit anderen Worten: Bildung stabilisiert jeden Einzelnen und die Demokratie. Das sollte unseren Politikern jede Investition lohnend erscheinen lassen.

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