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Westfalenpost: Alle profitieren

    Hagen (ots) - Senior-Experten sollen Schulen helfen Von Susanne Schlenga Die einen wollen nicht aufs Abstellgleis geschoben werden, die anderen können Hilfe gebrauchen. Das Projekt, mit dem Schulministerin Sommer Rentner und Schulen zusammenbringen will, hat Berechtigung. Das Wissen um die Wirklichkeit in der Arbeitswelt geht denen, die den Nachwuchs darauf vorbereiten sollen, oft verloren. Schule, Studium, Referendariat, Schule - so sieht die Laufbahn eines Lehrers in der Regel aus. Von Jobs zur Finanzierung der eigenen Ausbildung einmal abgesehen. Sie sind Fachleute in Sachen Lehre, Maloche hat aber einen anderen Geruch. Um das Projekt zum Erfolg zu führen, müssen vor allem die Schulen ihre Türen weit öffnen. Berührungsängste darf es nicht geben, auch wenn der Blick von außen ein kritischer ist. Das gilt vor allem dann, wenn die Experten auch das System Schule in den Blick nehmen und das wirtschaftliche wie personelle Profil der Lehranstalt auf den Prüfstand stellen sollen. Lädt man die Experten ein, um dann doch nichts zu verändern, lohnt die Mühe nicht. Für die Senior-Experten bietet das Projekt nicht nur die Chance, weiter aktiv mitzuwirken und ihr über Jahrzehnte erworbenes Wissen zu teilen. Sie bekommen auch Kontakt zu einer Generation, die sie - aus der Entfernung betrachtet - nur selten wirklich verstehen. Hier hat die Begegnung zwischen Jung und Alt also auch eine relevante soziale Komponente. An dieser Stelle wird auch deutlich, dass nicht nur Fachleute gefragt sind, die aus dem Wissensvorrat eines langen Berufslebens schöpfen. Sondern Experten in Sachen Leben. Und da kann jeder mitreden, der schon ein paar Jahre Erfahrung damit hat.

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