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Westfalenpost: Rolf Hansmann zu dem vor zwei Jahren eröffneten Regionalflughafen Kassel: Zu wenig zum Überleben

Hagen (ots) - Der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat unlängst gefordert, "Deutschlands sinnlosesten" Airport vom Regionalflughafen zum Verkehrslandeplatz (wie von 1970 bis 2013) zurückzustufen "und keine weiteren Steuergelder zu verbrennen". Die schwierige Situation des nordhessischen Flughafens liefert Kritikern auch zwei Jahre nach der Eröffnung reichlich Argumente.

Airports rechnen sich, wenn reger Flugbetrieb herrscht und viele Passagiere die Abfertigungsschalter nutzen. Davon ist man in Calden meilenweit entfernt. Schlimmer noch: Auch wenn das Management unbestritten wie ein Löwe für neue Flugziele und -linien kämpft, sieht die Zukunft eher trostlos aus. Warum sollte in Zeiten einer generellen Krise der Regionalflughäfen ausgerechnet ein Airport eine rosige Zukunft haben, der bis heute nicht nachweisen kann, ein ausreichend großes Einzugsgebiet zum Überleben zu besitzen. Zumal "Billigflieger", die Hoffnung einiger kleiner Airports, zunehmend große Flughäfen ansteuern.

Kassel Airport überlebt in den kommenden Jahren nur durch Landeszuschüsse in satter Millionenhöhe. Wann gesteht die hessische Landesregierung ein, dass sie besser auf die Warnungen vor einem Flughafen-Ausbau in Calden gehört hätte?

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