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Westfalenpost: Intensiv-Provokation Nordkorea testet unbeeindruckt weiter

    Hagen (ots) - Von Eberhard Einhoff

    Man kann sich trefflich über Kim Jong Il und sein despotisches Regime erregen. Man kann das Verhalten Nordkoreas als Gefahr mindestens für den Frieden in der Region betrachten. Das allein aber ändert nichts, löst vor allem das Problem nicht. Schließlich ist schon zur Genüge auf die Gängelung der nordkoreanischen Bevölkerung und den Hunger im Land hingewiesen worden. Letzte-ren mildert Lebensmittelhilfe von außen. Und die wird immer dann gewährt und intensiviert, wenn Pjöngjang die Atomkarte spielt. Das hat bisher funktioniert und es ist nicht erkennbar, warum das künftig anders sein sollte. Neu ist dagegen die Intensität der nordkoreanischen Provokation: erst der stolz verkündete Nuklearbombentest und nach dem sicher einkalkulierten Erschrecken der Welt noch ein doppelter Raketentest. Beide Versuche verstoßen gegen eine UN-Resolution von 2006. Das führt verstärkt zu der Frage, wie lange und wie intensiv das UN-Sicherheitsratsmitglied China noch seine schützende Hand über Kim Jong Il halten will.

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