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Westfalenpost: Einfach nur naiv Der Skandal um gestohlene Daten

    Hagen (ots) - Von Rudi Pistilli

    Seit Jahren warnen Datenschutzexperten und Bürgerrechtler vor den Gefahren, die aus den in den Himmel emporragenden Datenbergen erwachsen. Ernstgenommen hat sie kaum jemand. Seit dem 11. September 2001 und der einhergehenden Anti-Terror- Hysterie sitzt bei der Mehrheit der Bürger der Glaube tief, bei der Weitergabe von persönlichen Daten nichts befürchten zu müssen. Der Staat genießt unerschütterliches Vertrauen, Unternehmen profitieren im Windschatten davon. Soll sich etwas ändern, muss das Strafmaß für die Weitergabe sensibler Kundendaten verschärft werden. Eine abschreckende Wirkung hat es weder auf Manager, die meinen, sie könnten mit den ihnen anvertrauten Daten umgehen, wie sie wollen, noch auf Daten-Diebe mit krimineller Energie. Der Gesetzgeber muss enge Grenzen setzen. Aber nicht nur Justizia ist gefragt. Letzten Endes kann jeder Einzelne dem Datenklau vorbeugen: Und zwar indem er seine Daten unter Verschluss hält.

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