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Westfalenpost: Es wird nicht reichen Privatvorsorge für das Alter ist nötig

Hagen (ots)

Von Rudolf Limpinsel
Die Generation, die derzeit mitten im Arbeitsleben steht, wird 
Abstriche bei ihrer Rente machen müssen: trotz zusätzlicher privater 
oder betrieblicher Vorsorge, trotz Beitragszahlungen auf höchstem 
Niveau, trotz deutlich späteren Renteneintrittsalters. Die Ursachen 
sind bekannt: Die Lebenserwartung steigt und es werden weniger Kinder
geboren - das gehört zur Versicherungsmathematik.
 Besonders kritisch wird es für jene Gruppen werden, die nicht 
durchgehend beschäftigt sind, sei es, weil sie arbeitslos waren, sei 
es, weil sie im Niedriglohnbereich beschäftigt sind. Für diese 
Menschen wird es im Alter nicht reichen.
 Den gewaltigen Zuschüssen aus dem Bundesetat zum Trotz steht und 
fällt der Zustand der Rentenkassen mit der Zahl der Beitragszahler. 
Je mehr Menschen künftig aber auf zusätzliche Alimentation im Alter 
angewiesen sind, desto stärker verlieren reguläre Beitragszahlungen 
an Wert. Darin liegt eine weitere Gefahr: Je stärker Renten 
nivelliert werden, desto mehr verliert ein leistungsbasiertes System 
an Legitimation.

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