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NOZ: Gespräch mit Tanja Gönner, GIZ-Chefin

Osnabrück (ots) - GIZ-Chefin Gönner: Internationale Unterstützung bleibt für Afghanistan essenziell

"Werden auch nach Truppenabzug im Land bleiben" - Schon jetzt Entwicklungsprojekte in Regionen ohne Militärpräsenz

Osnabrück.- Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) will auch nach dem Truppenabzug Ende 2014 aus Afghanistan in dem Land aktiv bleiben. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag) sagte GIZ-Chefin Tanja Gönner: "Für die Zukunft der jungen Bevölkerung dieses immer noch sehr armen Landes ist unsere Unterstützung essenziell." Deshalb werde die GIZ sich nicht zurückziehen. "Klar ist, dass wir vor Ort bleiben und mit unseren 200 deutschen und 1400 afghanischen Mitarbeitern weiterhin zur Stabilität des Landes beitragen werden", sagte Gönner. Sie hob hervor, dass die GIZ dort auch jetzt schon in Regionen arbeite, in denen kein internationales Militär mehr präsent sei. "In Kundus können Tausende junger Mädchen und Jungen zur Schule gehen, tausende Haushalte haben endlich sauberes Trinkwasser", betonte sie. Die GIZ unterstützt seit 2002 den Wiederaufbau in Afghanistan. Ende 2014 läuft das Mandat der internationalen Schutztruppe aus. Ab 2015 werden dann im Rahmen einer Ausbildungsmission nur noch wenige Soldaten im Land sein.

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