Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Neue OZ - Nachricht zu Cabrio-Neuzulassungen in Deutschland

Osnabrück (ots) - Fiat 500 auf Platz eins bei Cabrio-Neuzulassungen

Autoexperte Dudenhöffer: Auch offener Golf sehr beliebt - "Die Osnabrücker können hervorragende Cabriolets bauen"

Osnabrück.- Der Fiat 500 ist mit 7207 Zulassungen auf Platz eins bei den Cabriolets in Deutschland. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf eine Studie des Duisburger Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer. Demnach liegt das Golf Cabriolet aus dem VW-Werk Osnabrück mit 6582 Neuzulassungen auf Platz zwei des Segmentes, gefolgt von den offenen Versionen des VW New Beetle (5189) und BMW Mini (4516). "Das Golf Cabriolet läuft nicht schlecht", erklärte Dudenöffer, Direktor des CAR-Centers Automotive Research an der Uni Duisburg-Essen. Allerdings sei der Marktanteil des Golf Cabrios seit dem ersten vollen Verkaufsjahr des Modells 2012 von damals 18,8 Prozent auf aktuell 12,3 Prozent zurückgegangen, merkte Dudenhöffer an. Insgesamt rechnet der Autoexperte auch im laufenden Jahr mit einem Anteil der Cabrio-Neuzulassungen am Gesamtmarkt von unter drei Prozent. Im vergangenen Jahr betrug der Marktanteil der offenen Pkw mit 73 569 Zulassungen rund 2,5 Prozent. Laut Dudenhöffer stellt sich für den VW-Konzern die Frage, wie viele Cabriolets in Zukunft angeboten werden sollten. Konzernchef Martin Winterkorn hatte im Frühjahr auf einer Managertagung bereits diese Frage gestellt und angemerkt, nicht jedes Cabriolet des Hauses müsse unbedingt einen Nachfolger bekommen. Grundsätzlich sieht der Automobilprofessor aus Duisburg das VW-Werk in Osnabrück als Zentrum mit hoher Kompetenz in der Automobilentwicklung, speziell für Cabriolets und anspruchsvolle Karosserieformen. "Die Osnabrücker können hervorragende Cabriolets bauen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dudenhöffer riet den Verantwortlichen des Zweigwerkes, sich innerhalb des Konzerns für den Bau anderer Cabrio-Varianten zu bewerben. So könne auch ein SUV-Cabriolet interessant werden, wie es die Mannschaft des früheren Zulieferers Karmann als Studie bereits auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2005 präsentiert habe.

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