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Neue OZ: Kommentar zum Weltkulturerbe

Osnabrück (ots) - Hoffnung auf Hilfe

Noch frisch in Erinnerung sind die Bilder der jüngsten Überschwemmungen in England infolge von Dauerregen. Bilder von Menschen, die Opfer der Fluten wurden. Zeitgleich waren in den USA die Menschen extremer Kälte ausgesetzt. Indizien für den Klimawandel scheinen sich rasanter zu verdichten, als entsprechende Gegenmaßnahmen fruchten. Das Untergangsszenario, das nun die Forscher aus Innsbruck und Potsdam für Weltkulturerbestätten beschreiben, wird deshalb fassbarer. Doch was kann bei dieser Prognose ein Weltkulturerbe-Siegel noch ausrichten, mag man sich da fragen? Zumindest das, wozu es immer schon da war: bei den Ländern und Städten, die sich um den Status beworben haben, auf den Schutz des Kulturerbes zu drängen. Berechtigte Hoffnung auf Hilfe in Europa und Nordafrika verspricht auch das fünfjährige EU-Forschungsprojekt "Climate for Culture", das bald abgeschlossen wird. Neben der Bewertung der Folgen des Klimawandels für die Weltkulturerbestätten sollen Schutzstrategien entwickelt werden.

Elke Schröder

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