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Neue OZ: Kultur-Kommentar

Osnabrück (ots)

Frei stöbern und blättern

Die Welt rückt wieder ein Stück zusammen. Wissen, das sich auf Bibliotheken in ganz Deutschland verteilt, ist bald mit einem Mausklick auf dem Computerbildschirm. Historische Dokumente, die sonst allenfalls Wissenschaftler mit weißen Handschuhen vorsichtig begutachten dürfen, werden für jedermann zugänglich - Hermann Parzinger hat völlig recht, wenn er von einer "Demokratisierung von Kunst und Kultur" spricht.

Ohnehin digitalisieren Kultureinrichtungen ihre Bestände - allein aus archivarischen Gründen ist das unerlässlich, und aus konservatorischen sowieso. Das ist eine logische Fortsetzung dessen, was auch vor der digitalen Ära üblich war: Alte Bücher und Handschriften auf Mikrofilm oder als Faksimile bereitzuhalten. Denn die Originale sind viel zu kostbar, um sie dem Stress eines gewöhnlichen Ausleihbetriebs auszusetzen.

Die digitale Bibliothek ist also ein Nebenprodukt, aber ein wohlfeiles. Denn damit wird zur Nutzung freigegeben, was ohnehin da ist. Klickzahlen spielen dabei keine Rolle, weil niemand auf Gewinne angewiesen ist. Die "DDB" lädt ein, zu stöbern und zu blättern - ein Kulturangebot, wie es niederschwelliger nicht sein könnte.

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