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Neue OZ: Kommentar zu Autobombe/Times Square/USA

Osnabrück (ots) - Verstärkt im Fadenkreuz

Die USA liegen wieder verstärkt im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus. Viele Anschläge konnten die Sicherheitsbehörden seit dem Massaker vom 11. September 2001 zwar verhindern, doch die Zahl der versuchten Attacken steigt. Und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis El Kaida oder eine andere Extremistengruppe ein Loch im dichten Sicherheitsnetz findet, wie die Autobombe auf dem Times Square im Herzen New Yorks zeigt.

Nur einer Reihe von Zufällen ist es zu verdanken, dass der Sprengsatz nicht explodierte. Zum Glück scheiterte der wohl von einer Taliban-Gruppe ausgearbeitete Plan, am Broadway ein Blutbad anzurichten. Doch gewiss ist: Islamistische Terrorgruppen werden den Westen erst aufhören anzugreifen, wenn sie ausgeschaltet sind.

Wann dies gelingen wird, ist ungewiss. Aber die Fanatiker werden nicht obsiegen, wenn die USA, die Europäer und ihre Verbündeten in der islamischen Welt nicht aufgeben. Siehe Afghanistan. Es gibt viel an dem ISAF-Einsatz zu kritisieren, doch eines sollte klar sein: Wenn Kabul fällt und die NATO geschlagen abziehen müsste, hätten die Fanatiker wieder einen Staat unter Kontrolle, den sie zu einem einzigen Terrorlager umfunktionieren würden. Zudem drohte der Zusammenbruch der Nuklearmacht Pakistan. Ein Horrorszenario, denn Osama bin Laden trachtet nach Atomwaffen, die er einsetzen würde - in New York, Neu-Delhi, London oder Berlin.

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