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Neue OZ: Kommentar zu Datenschutz
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Osnabrück (ots) - Ausgeliefert

Der Glaube, persönliche Daten geheim halten zu können, ist einer der großen Irrtümer des Internetzeitalters. Wer morgens sein Handy anschaltet, auf dem Weg zur Arbeit von der Überwachungskamera der Tankstelle gefilmt wird, in der Mittagspause ein Essen mit der Kreditkarte bezahlt, abends beim Einkaufen seine Payback-Karte vorlegt und zu Hause im Internet surft, hinterlässt an einem ganz normalen Tag, für andere sichtbar, so viele digitale Spuren, dass von informeller Selbstbestimmung einfach keine Rede mehr sein kann. Fast alle Daten eines Menschen sind frei zugänglich. Wer seinen eigenen Namen mal in eine Internetsuchmaschine eingibt, darf sich über die Datenfülle im weltweiten Netz nicht wundern.

Je mehr Daten existieren, desto mehr Sicherungen muss es geben, damit sie nicht in die falschen Hände kommen. Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt werden Datenschutzbeauftragte immer wichtiger. Der Schutz von Firmendaten ist ebenso wichtig wie der Schutz der Mitarbeiter. Schließlich geht es um Kundenkontakte, Vertragsabschlüsse, technische Entwicklungen. Kurzum: Es geht um Wettbewerbsvorteile. Wenn eine Firma an ihrem Schutz spart, liefert sie sich der Konkurrenz aus. Dagegen ist die Investition in einen Datenschutzbeauftragten ein gutes Geschäft.

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