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Neue OZ: Kommentar zu Bundestag
Wehrbeauftragter

Osnabrück (ots) - In großen Fußstapfen Die FDP hat sich viel Zeit gelassen, ehe sie Hellmut Königshaus zum Wehrbeauftragten nominierte. Damit bescherten die Liberalen ihrem Abgeordneten den Makel, nicht ihre erste, sondern allenfalls die zweite oder dritte Wahl zu sein. Und ohne die monatelange Verzögerung wäre der Vorschlag einer zweiten Amtszeit Reinhold Robbes erst gar nicht aufgekommen. Aufgrund dieser ungeschickten Personalpolitik der FDP muss Königshaus mit dem Ruf leben, vorwiegend aufgrund seines Parteibuchs ins Amt zu kommen. Außerdem wird der Jurist es nicht leicht haben, in die großen Fußstapfen von Robbe zu treten. Der ostfriesische SPD-Politiker hat sich durch seine Arbeit parteiübergreifend Respekt und hohes Ansehen verschafft. Doch auch Königshaus genießt wegen seiner zuverlässigen, sachlichen Art einen guten Ruf über die Grenzen seiner Fraktion hinaus. Erst seit einigen Monaten Mitglied im Verteidigungsausschuss, ist der FDP-Abgeordnete zwar bislang ebenso wenig ein Experte wie der frühere Zivildienstleistende Robbe bei seinem Amtsantritt. Immerhin bringt Königshaus Erfahrungen in verteidigungspolitischen Fragen mit. Gute Voraussetzungen für den Einstieg. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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