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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Lego

Osnabrück (ots) - Die bessere Strategie Vor wenigen Jahren noch stand Lego am Abgrund. Strategische Fehlentscheidungen bescherten dem Konzern Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. Seit der notwendigen Rückbesinnung auf klassische Kinderthemen hingegen strotzen die Dänen zunehmend vor Kraft. In Deutschland sind die Baustein-Spezialisten wieder die Nummer eins im umkämpften Spielwarenmarkt; einigermaßen mithalten können hierzulande nur Playmobil und der Barbie-Hersteller Mattel. Dass sich an dieser Rangfolge bald etwas ändert, ist kaum anzunehmen. Zum einen stimmt bei Lego die Qualität, an die kein Nachahmer-Produkt heranreicht. Und zum anderen hat die Konzernführung verinnerlicht, dass sie an den Kernmarken wie duplo, City, Star Wars und Technic nicht allzu sehr herumdoktern darf. Die Rückkehr auf die Erfolgsspur erklärt sich aber auch dadurch, dass man sich in Billund klugerweise nicht allein auf die Hauptumsatzbringer verlässt. Der Lego-Stein ist schon längst nicht mehr nur ein reines Konstruktionsspielzeug. Lego-Figuren sind Protagonisten in Filmen und Videospielen, noch in diesem Jahr sollen sie eine Online-Welt bevölkern. Zudem hat der Konzern mit den neuen Gesellschaftsspielen für Kinder in Deutschland auf Anhieb einen Marktanteil von zehn Prozent erobert. Ein Beispiel, das den Unterschied zu früher dokumentiert: Die neuen Strategien gehen auf. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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