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Neue OZ: Kommentar zu Auszeichnungen
Friedensnobelpreis
Obama

    Osnabrück (ots) - Er hat es nicht verdient

    US-Präsident Obama zog aus, Amerika und die Welt zu retten. Seine Visionen und seine Versprechungen begeisterten die Menschen auf allen Kontinenten. Obama, der Superheld. Er ließ sich feiern. oller Zuversicht hat Obama vor seiner Wahl versprochen, die großen Probleme der Zeit lösen zu wollen. Und die Menschen haben ihm geglaubt. Doch die Bilanz des Präsidenten zeigt: Von den "Träumen" Obamas ist bislang kaum einer in Erfüllung gegangen. Die Zukunft des Gefangenenlagers auf Guantánamo ist nicht gelöst und das marode Gesundheitssystem in Amerika bisher nicht reformiert.

    Und dann ist da noch Afghanistan: Mit der Entsendung von 30000 weiteren amerikanischen Soldaten in das Krisengebiet hat Obama den Krieg am Hindukusch zu seinem Krieg erklärt. Die neue Strategie soll zwar dauerhaft das Land befrieden. Aber ein Blick zurück zeigt: Es gibt Kriege, die sind nicht zu gewinnen. Der Lauf der Dinge ist dabei stets der gleiche. Immer mehr Soldaten. Immer mehr Tote. Immer weniger Akzeptanz für eine Friedensmission auch im eigenen Land, bei den eigenen Wählern.

    Die Verleihung des Friedensnobelpreises an einen Präsidenten, der Krieg führt, passt nicht in die Zeit. Barack Obama hat die Auszeichnung nicht verdient. Er wurde durch das Nobel-Komitee eingereiht in eine Galerie mit Persönlichkeiten, die wirklich Großes für den Frieden geleistet haben: Mutter Teresa, Martin Luther King, Nelson Mandela und viele andere mehr.

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