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Neue OZ: Kommentar zu Film
Oscars

    Osnabrück (ots) - Liste der Vielfalt

    Zehn statt fünf Filme dürfen sich künftig mit der Auszeichnung "für den Oscar nominiert" schmücken und für Werbezwecke nutzen. Der Oscar geht in die Verlängerung - aus gutem Grund: Schließlich ist die berühmte Verleihung nicht nur dazu da, die Preisträger zu feiern, sondern ein kommerzielles Ereignis. Das große Schaulaufen der Filmbranche bleibt nun mal heutzutage nur lukrativ, wenn Einschaltquoten stimmen. Jedoch: Für die Akademiemitglieder wird die Entscheidung durch die längere Liste nicht einfacher. Im Gegenteil: Sie werden mehr und nicht weniger Verantwortung für den Erhalt der Glaubwürdigkeit des Gütesiegels in der Kategorie "Bester Film" übernehmen müssen. Schließlich müssen sie darauf achten, dass die Mischung unter den Nominierten stimmt: Populäre unterhaltsame und anspruchsvolle Produktionen - wobei im Einzelfall das eine das andere nicht ausschließen muss - sollten gleichermaßen vertreten sein. Denn sonst vergrault man sich das Publikum durch Einfalt und gewinnt es nicht mit Vielfalt.

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