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Neue OZ: Kommentar zu EMAF

    Osnabrück (ots) - Keine gute Fee, sondern gute Arbeit

    Kultur in der Krise - davon muss das EMAF nicht sprechen. Von einem "stabilen Etat" können viele Institutionen nur träumen, derzeit mehr denn je. Doch dem EMAF steht weder eine gute Fee zur Seite, noch ist ihm das Glück besonders hold. Nein, die Stabilität gründet auf kontinuierliche, gute Arbeit. Das spiegelt sich im Festivalprogramm ebenso wider wie in der Liste der Künstler, die nach Osnabrück kommen werden. Mit dem "Phantom Truck" dokumentiert das Festival seinen Anschluss an die Weltspitze, und genau das lockt internationale Gäste nach Osnabrück. Das gelingt nicht vielen Kultureinrichtungen dieser Stadt.

    Seit Langem gehören die Ausstellungen des EMAF zu den Höhepunkten des Kulturangebots - sorgfältig kuratiert und immer hochkarätig besetzt. Diesmal allerdings muss die Ausstellung genügend Potenzial haben, um ein halbes Jahr zu faszinieren: Mit "Bilderschlachten" stellt sich das Medienkunstfestival einer großen Herausforderung. Wie sich die Macher der stellen, zeigt die Ausstellung selbst. Fest steht auf jeden Fall: Die ganze Medienkunst-Welt sieht auf Osnabrück. Das ist schon mal was.

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