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Neue OZ: Kommentar zu USA
Regierung
Obama

    Osnabrück (ots) - Auf dem richtigen Weg

    So kleinlaut hat man Barack Obama noch nicht erlebt. Es ist eben ein Unterschied, ob man einen Wahlkampf generalstabsmäßig organisiert oder die Regierungsverantwortung übernimmt; und das zu einer Zeit, da die Wucht der Herausforderungen alle bekannten Grenzen sprengt.

    Dass in dieser Lage nicht alles glatt läuft, überrascht nicht. Auch ein Obama macht Fehler, wie etwa die missglückte Personalie Tom Daschle zeigt. Die mag seine Gegner freuen und glühende Anhänger enttäuschen. Überbewertet werden sollte sie aber nicht. Entscheidend für den Erfolg des Präsidenten ist, dass er mit seiner Wirtschafts- und Außenpolitik Vertrauen im In- und Ausland schafft.

    Da scheint er auf dem richtigen Weg. Das gilt für seinen Versuch, Vorgänger George Bushs beliebte Feindbilder abzubauen. Es gilt ebenso für erste klare Kursangaben zur quälenden Wirtschaftskrise. Für die Partner der USA besonders wichtig ist dabei die klare Absage an jeglichen Protektionismus. Die Versuchung, sich angesichts der Wirtschaftskrise wirtschaftlich abzuschotten, ist groß, die Tendenz nicht nur bei den USA zu erkennen. Ihr mit Handelsschranken nachzugeben löst die Krise aber nicht, sondern verschärft sie erst recht.

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