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Zum Klimaschutzabkommen in Kopenhagen: Biolandbau als Problemlöser anerkennen

Kopenhagen/Mainz (ots) - Im Rahmen der Verhandlungen zum Klimaschutzabkommen in Kopenhagen zeichnet sich ab, dass der Sektor Landwirtschaft zukünftig als Lösungsoption aufgenommen werden könnte. Bioland fordert dazu die Festlegung von effizienten Kriterien für die Anerkennung von Landwirtschaft als Treibhausgas-Senke. "Die großen Potentiale des Biolandbaus als Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen gilt es verstärkt zu nutzen", forderte Bioland Präsident Thomas Dosch auf der Klimakonferenz in Kopenhagen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass der ökologische Landbau das emissionsärmere Produktionsverfahren darstellt. Die biologische Landwirtschaft ist Vorreiter sowohl im Vermeiden von Treibhausgasemissionen als auch im Fixieren von Kohlendioxid durch Erhalt und Aufbau von Bodenhumus (Senkenfunktion). Die Landwirtschaft verantwortet in der Industrienation Deutschland immerhin 16 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen.

Im Rahmen der internationalen Klimaschutzabkommen werden bis dato nur die Treibhausgase berücksichtigt, die im Sektor Landwirtschaft freigesetzt werden, nicht aber das Lösungspotenzial landwirtschaftlicher Böden.

Kritik übte Dosch an den teils chaotischen organisatorischen Zuständen und dem beschränkten Konferenzzugang von offiziell bei der UN registrierten "Observern" wie Landwirtschafts- und Umweltorganisationen.

Ein von Bioland herausgegebenes Hintergrundpapier "Klimaschutz und Biolandbau in Deutschland" sowie eine Resolution der Bioland-Bundesdelegiertenversammlung zum Klimaschutz sind unter www.bioland.de verfügbar.

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