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Hollywood-Star Jodie Foster im Lufthansa Magazin: "Ich liebe es, wenn jemand 'Action!' ruft"

Hamburg (ots) - Vom coolen Kinderstar in "Taxi Driver" (1976) zum Oscar-prämierten Hollywood-Star und zur gefeierten Regisseurin - Jodie Foster ist ein Multitalent. Im Mai kommt der Film "Money Monster" mit Julia Roberts und George Clooney in die Kinos, bei dem sie Regie führte.

Im Interview mit dem Lufthansa Magazin (Mai-Ausgabe) spricht die 53-Jährige über den Thriller, der die dunklen Seiten der Wall Street aufzeigt. "Die Geschichte ist sehr typisch für unsere Zeit. Die Wall Street, generell das Thema Geld, beschäftigt uns doch alle, fasziniert uns bis an den Rand des Wahnsinns." Ihr Film analysiere, wie stark sich Menschen über ihr Geld definieren. "Bin ich es wert, geliebt zu werden, weil ich Geld habe? Sollen sich die Leute an mich erinnern, weil ich reich bin? Geld ist eine Messlatte für Erfolg. Ich wollte die Frage stellen, ob das wirklich alles ist."

Fosters Erfolg hat Regisseurinnen in Hollywood weitere Hoffnung gegeben, es auch schaffen zu können. "Die Welt verändert sich radikal, heute machen mehr Frauen Filme denn je. Trotzdem ist der Regie-Stuhl so etwas wie die letzte Bastion in Hollywood, die noch von Frauen gestürmt werden muss. Ich hoffe, dass Frauen nicht als eine gehypte Marketing-Chance für die Studios gesehen werden. Ich will nicht, dass es etwas Besonderes ist, wenn eine Frau einen Film macht."

Trotz ihrer Freude an der Regiearbeit will Foster weiterhin auch selbst vor der Kamera stehen: "Ich werde wohl niemals aufhören, als Schauspielerin zu arbeiten. Ich mag es, wenn jemand 'Action!' ruft, deshalb werde ich weitermachen. Den Rest vermisse ich allerdings nicht. Ich kann ganz gut ohne diese Promi-Kultur leben."

Foster verrät im Interview außerdem, dass sie als Kind oft deutsche Filme im Kino gesehen hat. "Ich bin schon in frühen Jahren den Filmen von Rainer Werner Fassbinder und Volker Schlöndorff begegnet. Ich war total fasziniert, es hat meine Liebe zum Kino nur gestärkt." Zudem bekennt sich Foster zu ihrer Sympathie für Berlin: "Die Stadt ist so aufregend, eine echte Drehscheibe Europas, ich habe einige Freunde dort. Und ob Sie's glauben oder nicht: Auch die oft so geschmähte deutsche Küche finde ich hervorragend."

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