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Saarbrücker Zeitung: Forsa-Chef Güllner bescheinigt SPD besonderes Interesse am Fortbestand der Großen Koalition - Union könnte Bündnis platzen lassen

Saarbrücken (ots)

Nach Ansicht von Forsa-Chef Manfred Güllner
muss die SPD ein besonderes Interesse am Fortbestand des 
Regierungsbündnisses mit der Union haben. "Wegen ihrer Schwäche kann 
sich die SPD im Augenblick keinen Bruch der Koalition leisten, denn 
bei anschließenden Wahlen würde sie zerrieben werden", sagte Güllner 
der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe).
Die Sozialdemokraten müssten versuchen "auf Gedeih und Verderb bis
2009 im der Koalition zu bleiben", meinte Güllner. Der Union 
bescheinigte er eine andere Ausgangslage: "Wenn sie sich weiter 
stabilisiert und eine Mehrheit mit der FDP winkt, könnte sie die 
Koalition vorzeitig aufkündigen". Entscheidend für ein solches 
Szenario seien die Landtagswahlen im kommenden Jahr, erläuterte 
Güllner.
Die aktuellen Dissonanzen im Regierungsbündnis führte der 
Meinungsforscher auf ein latentes Unbehagen der Sozialdemokraten 
gegenüber der Großen Koalition zurück. "Nach unseren Befragungen sind
die Anhänger der Union mit der Arbeit der Koalition immer noch recht 
zufrieden, während die Sympathisanten der SPD darüber nie sonderlich 
glücklich waren." Diese Konstellation schlage sich jetzt auch im 
Verhalten der politischen Akteure nieder, sagte Güllner.

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