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Saarbrücker Zeitung: Kahrs kritisiert Merkel scharf - Kanzlerin soll in ihrem Laden für Ruhe sorgen

    Saarbrücken (ots) - Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, hat das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im unionsinternen Steuerstreit scharf kritisiert. Kahrs sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe): "Die Kanzlerin muss ihn ihrem Laden mal für Ruhe sorgen."

    Offenbar pflege in der Union "jeder seine kaiserliche Werft". Inzwischen sei es allein Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), "der die Finanzkrise geschlossen löst".

    Angesichts des Steuerstreits von CDU und CSU bewahrheite sich die These von SPD-Chef Franz Müntefering, dass das schwarz-rote Bündnis eine Koalition von drei Parteien sei. "Das war von Anfang an so, auch wenn die Union das bei der Frage, wer Kanzler wird, immer bestreitet", so Kahrs. CDU und CSU würden sich ihre Zusammengehörigkeit aussuchen "je nachdem, wie es gerade passt".   Derzeit zeige sich aber: "Im Kern ist nur Verlass auf das Gespann SPD und CDU", betonte Kahrs.

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