Hinstorff stellt Buch über den Goldschmuck von Hiddensee vor
Wikingergold - faszinierend bis heute
Rostock (ots) - Auf Hiddensee tauchte in den Jahren 1872 und 1874 Goldschmuck aus der Wikingerzeit auf. Das wertvolle Metall, seine ästhetische Gestaltung und die fremdartige Ornamentik, all das unterstreicht die geheimnisvolle Aura der 16 Schmuckstücke. Eine Neuerscheinung des Hinstorff Verlags gibt einen facettenreichen Überblick über den Schmuck und seine Zeit. Die Herausgeberschaft für diese allgemein verständliche Präsentation des neuesten Forschungsstands tragen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung das Kulturhistorische Museum der Hansestadt Stralsund sowie das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern.
Das Ensemble, zu dem eine Brosche, ein Halsring und 14 Anhänger gehören, zählt zu den schönsten und technisch aufwendigsten Feinschmiedearbeiten aus dem wikingischen Norden. Es zeigt die gemeinhin als rau und wagemutig bekannten Seefahrer und Krieger von einer anderen Seite: Sie verstanden sich auch auf die Herstellung filigraner Schmuckstücke.
"Der Goldschmuck ist einer der aufregendsten archäologischen Funde, der in Mecklenburg-Vorpommern gemacht wurde. Mit der neuen Publikation möchten wir die öffentliche Aufmerksamkeit stärker auf seine außergewöhnliche Kostbarkeit lenken, seine Schönheit, aber auch seine Geheimnisse vielen Menschen zugänglich machen", so Claus Friedrich Holtmann, Vorsitzender des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, bei der Präsentation des Buches in Stralsund.
Mit dem Goldschmuck von Hiddensee verknüpfen sich spannende Fragen: Wer hat ihn in wessen Auftrag hergestellt? Warum wurden dabei alte nordische und christliche Symbole miteinander kombiniert? Aus welchem Grund wurde der Schmuck vergraben?
Texte von Archäologen, Historikern und Naturwissenschaftlern, kombiniert mit zahlreichen Abbildungen, liefern ein farbiges Bild von den Geschehnissen vor rund 1000 Jahren. Mit ihren Beiträgen zeigen die Autoren, ausgehend von unterschiedlichen Forschungsansätzen, weshalb der Goldschmuck von Hiddensee bis heute eine herausragende Rolle unter den archäologischen Funden zur Wikingerzeit spielt.
Bibliografische Angaben:
Barbara Armbruster/Heidemarie Eilbracht Wikingergold auf Hiddensee Band 6 der Reihe "Archäologie in Mecklenburg-Vorpommern", herausgegeben vom Kulturhistorischen Museum Stralsund, dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Hinstorff Verlag, 19,90 Euro / sFr 34,70 208 Seiten, 190 Abbildungen, gebunden, Hardcover ISBN 978-3-356-01393-1
Zum Verlag:
Mit mehr als 300 lieferbaren Titeln und jährlich rund 40 Novitäten bietet der traditionsreiche Hinstorff Verlag in Rostock ein anspruchsvolles Programm in den Bereichen Bildband, Sachbuch, Maritimes, Belletristik, Kochbuch, Kinder- und Hörbuch sowie Niederdeutsch. Im Jahr 2006 feierte Hinstorff sein 175-jähriges Jubiläum.
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung:
Sie ist ein Gemeinschaftswerk aller Sparkassen Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts. Seit ihrer Errichtung im Jahre 1995 hat die Stiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort mehr als 1.345 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 42,95 Mio. Euro unterstützt. Die Stiftung unterstützt ausgewählte Projekte und Initiativen von überregionaler Bedeutung in den Bereichen Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden bisher 209 Projekte mit einem Fördervolumen von 1,9 Mio. Euro unterstützt. Die für die Stiftungsarbeit erforderlichen Finanzmittel werden aus Erträgen des Stiftungsvermögens, dem überörtlichen Zweckertrag der Sparkassenlotterie "PS-Lotterie-Sparen" und den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen aufgebracht. Die Sparkassenorganisation unterstreicht damit ihre Rolle als größter nicht staatlicher Kulturförderer in Deutschland.
Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen: Dr. Florian Ostrop Hinstorff Verlag Lagerstraße 7 18055 Rostock Telefon +49 [0] 381 4969-0 Telefax +49 [0] 381 4969-103 E-Mail: presse@hinstorff.de www.hinstorff.de

