PlasticsEurope Deutschland e.V.

Jugendliche debattierten über Erdöl, Chemie und Kunststoff

Gewinner des Jugend-Debattierwettbewerbs 2016 von EPCA und PlasticsEurope Deutschland in Neuss / v.l.n.r.: 3. Platz: Moritz Hollenberg, Stein bei Kiel / 2. Platz Julia Blaschyk, Herbrechtingen / 1. Platz Janne Marie Töner, Hamburg / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/57333 / Die Verwendung... mehr

Frankfurt am Main (ots) - Wo sonst eher Komödie und Drama zu Hause sind, ging es stattdessen ums geschickte Argumentieren und ums Überzeugen: 60 Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren diskutierten und debattierten miteinander im Rheinischen Landestheater Neuss bei der deutschen Ausgabe der European Youth Debating Competition, kurz EYDC. Leitmotiv: "50 Jahre Chemieindustrie - wie geht es weiter?" Die Veranstaltung war bereits die dritte in einer ganzen Serie von Debatten. Die erste fand in Zagreb (29.4.) statt, es folgte ein Wettbewerb in Tarragona (5.5.). Auch in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Polen werden Jugendliche noch miteinander diskutieren, bevor die Serie im Oktober 2016 mit einem großen Finale am Rande des 50. jährlichen Meetings von EPCA in Budapest zu Ende geht.

Die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben der Europäische Petrochemieverband EPCA und der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope. Die Partner wollen den internationalen Austausch fördern und nebenbei Jugendliche für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistern.

Wichtig zu wissen: Es geht bei den Debatten nicht darum, welche Meinung eine Sprecherin oder ein Sprecher vertritt, sondern einzig und allein darum, wie überzeugend er oder sie argumentiert. In der Tradition angelsächsischer Debattenwettbewerbe vergibt bei den EYDCs nämlich eine Jury Punkte für jeden einzelnen Redebeitrag und wählt am Ende die Sieger aus. Alle Debatten in den ausgewählten neun Ländern laufen gleich ab und folgen identischen Regeln. Zwei Themenkomplexe stehen jeweils ganz besonders im Fokus: Wissenschaft und Nachhaltigkeit, zwei Schlüsselfaktoren sowohl für beide Industriezweige wie auch für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union insgesamt.

In Neuss waren es die 18jährige Janne Marie Töner aus Hamburg als Erstplatzierte, die 16jährige Julia Blaschyk aus Herbrechtingen als Zweite und der 19jährige Moritz Hollenberg aus Stein bei Kiel als Dritter, die die Jury besonders überzeugten. Sie freuen sich nun über die Teilnahme am europäischen Finale der EYDC in Budapest.

Schon in den Jahren 2007 bis 2012 hatten die Kunststofferzeuger eine sehr erfolgreiche Serie von Jugend-Debattierwettbewerben in 20 europäischen Städten veranstaltet. "Wir wollen unsere Dialogbereitschaft beweisen, in einen konstruktiven Dialog mit den Entscheidern von morgen eintreten und deutlich machen, dass die Petrochemie auch ein guter Arbeitgeber ist", so Cathy Demeestere, CEO von EPCA. Die MINT-Fächer könnten Mädchen und Jungen überall auf der Welt den Weg für herausragende Karrieren ebnen. Karl-H. Foerster, Executive Director von PlasticsEurope, fügt hinzu: "Wir glauben, es ist entscheidend, den Menschen die Nachhaltigkeitspotenziale von Chemie und Kunststoff deutlich zu machen."

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.eydc.eu.

European Petrochemical Association (EPCA)

Based in Brussels, EPCA is the quality network in Europe for the global chemical business community consisting of chemical producers, their suppliers, customers and service providers. It operates for and through more than 700 member companies from 54 different countries. EPCA provides a platform to meet, exchange information and transfer learning, and serves as a think tank for its members and stakeholders. EPCA promotes STEM education, with a clear focus on gender and diversity inclusion. EPCA also underscores that the chemical industry is a good industry to work for.

PlasticsEurope is one of the leading European trade associations with centres in Brussels, Frankfurt, London, Madrid, Milan and Paris. The association is networking with European and national plastics associations and has more than 100 member companies, producing over 90% of all polymers across the EU28 member states plus Norway, Switzerland and Turkey.

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