PlasticsEurope Deutschland e.V.

Europäisches Jugendparlament in Rom (mit Bild)
Kunststoffe als Problemlöser nutzen
Jugendliche aus acht Ländern diskutierten über Nachhaltigkeit

Gemeinsam mit einer internationalen Jury präsentieren sich die zehn besten europäischen Debattierer beim Jugendparlament Finale im Parlamentino in Rom. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/PlasticsEurope Deutschland e.V."

Frankfurt am Main (ots) - Der spanische Schüler Josep-Oriol Guinovart hatte, mit dem Titel "Future", ein eigenes Lied komponiert und getextet. Er war einer von 72 Jugendlichen die sich jetzt zum Finale des europäischen Debattierwettbewerbs "Jugendparlament" in Rom trafen. Eingeladen hatte der europäische Verband der Kunststofferzeuger PlasicsEurope. In Belgien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, der Türkei und Deutschland hatten sich in Vorentscheidungen unter fast eintausend Jugendlichen die Besten für Rom qualifiziert.

In der Debatte, die in Form einer Parlamentssitzung geführt wurde, diskutierten die Jugendlichen zu Fragen der Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung unserer Ressourcen sowie Probleme rund um das Thema Energieeffizienz.

Der Vorsitzende des Umweltausschusses des italienischen Parlamentes, Michele Dau, beleuchtete die Rolle der Kunststoffe für eine nachhaltige Entwicklung in einer engagierten Rede von der positiven wie auch von der kritischen Seite. Der italienische Astronaut, Umberto Guidoni, sowie der deutsche Olympiasieger und Luftfahrtingenieur,Thomas Schmidt, gaben den Jugendlichen wichtige Denkanstöße und warfen die Frage auf, ob Kunststoffe das Problem oder vielleicht sogar die Problemlöser seien.

In der fast zweistündigen, intensiv geführten Debatte lieferten sich die Jugendliche teils hitzig geführte Rededuelle pro und contra Kunststoff. Bei allem Für und Wider wurde dabei deutlich, dass Kunststoffe gerade im Bereich der Alternativernergien und der Ressourcenschonung durch Gewichtsreduzierung wichtige Problemlöser sein können. Gleichzeitig wurden aber auch Befürchtungen sichtbar, die neuen Materialien könnten durchaus schädliche Einflüsse auf Mensch und Natur ausüben.

Die Jugendlichen riefen die Industrie dazu auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Kunststoffe sicher und umweltverträglich zu gestalten. Nur so könnten die unbestrittenen Vorteile der Kunststoffe in fast allen Bereichen des täglichen Lebens vorbehaltlos genutzt werden.

Wilfried Haensel, Executive Director des europäschen Kunststoffverbandes, zeigte sich von der engagierten Debatte beeindruckt, mache sie doch deutlich, dass gerade bei Jugendlichen ein grosses Interesse bestehe, die wichtigen Zukunftsfragen kritisch und offen zu diskutieren und mit der Industrie in einen Dialog einzutreten. Dies sei Ziel der Initiative gewesen, die in den beiden letzten Jahren zweitausend Jugendliche in zwölf Ländern zu derartigen Debatten gebracht habe.

Siegerin in Rom wurde die achtzehnjährige Belgierin Nora Sundahl. Eine international besetzte Jury zeichnete sie als beste Debattenrednerin aus. Unter den zehn Bestplatzierten auch der Frankfurter Sven Langsdorf.

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