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Agenda Glas AG errichtet in Gardelegen neue Betriebsstätte

Magdeburg (ots) - Anlässlich der Grundsteinlegung für das neue Glaswerk im sachsen-anhaltischen Gardelegen erklärt die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Agenda Glas AG, Maria Elisabeth Ostermann-Müller:

"Die Realisierung dieses doch hoch investiven Projektes gerade in der heutigen Zeit war nicht einfach. Geholfen haben uns unsere guten Kundenbeziehungen aus unserer langjährigen Tätigkeit in der Glasindustrie und die Bereitschaft unserer Kunden, sich auf langfristige Lieferverträge mit einer neu zu errichtenden Glashütte einzulassen. Nach einer Standortanalyse ist unsere Wahl auf Gardelegen gefallen, da die von uns benötigten Rohstoffe hier in naher Entfernung zur Verfügung stehen, ein verkehrsmäßig gut erschlossenes großflächiges Industriegebiet zur Verfügung stand, wir ein gutes Mitarbeiterpotential erwarten konnten und Gardelegen auch für einige Kunden unter Transportgesichtspunkten eine günstige Lösung darstellt. Hier erwarten wir durch den Weiterbau der A 14 mittelfristig noch eine Verbesserung. Wir bedanken uns für die vielfältige Unterstützung durch die politischen Gremien der Stadt Gardelegen, des Landes Sachsen-Anhalt und der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes: für die Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Betriebsgrundstück, für die kompetente Begleitung unserer Anträge auf Bau- und Betriebsgenehmigung und die tatkräftige Begleitung bei der Gestaltung der Finanzierungsstruktur. Die Agenda Glas AG hat sich vor allem auch wegen der beabsichtigten engen Einbindung des Unternehmens in die Region bewusst für eine Finanzierungslösung mit der Nord/LB als Landesbank für Sachsen-Anhalt und der Sparkasse Altmark-West entschieden.

Unser Projekt befindet sich derzeit in der Bauphase der Errichtung der Gebäude, um rechtzeitig zum Winter die Schmelzwanne, Maschinen und Anlagen unter Dach bauen und montieren zu können. Nach unserem Projektzeitplan werden wir Mitte Februar nächsten Jahres die erste Flasche formen. Unsere Produktionsplanung sieht vorerst die Schmelze von Weißglas und damit die Produktion von Flaschen für die bundesweite Getränke- und Lebensmittelindustrie vor. Rund 15 Prozent unserer Produkte sind für den Export vorgesehen.

Die Agenda Glas AG beabsichtigt das Werk mit 150 Mitarbeitern zu betreiben, davon 12 Auszubildende. Aufgrund der Schmelzwanne sind wir ein vollkontinuierlicher Schichtbetrieb mit etwa 70 Mitarbeitern in diesem Bereich.

Daneben werden Mitarbeiter in den Werkstätten, der Ein- und Auslagerung und der Verwaltung tätig sein. Allein für den Bereich Qualitätssicherung und -kontrolle haben wir mehr als 25 Mitarbeiter vorgesehen. Agenda Glas verfügt bereits über eine Stammbesetzung an erfahrenen Mitarbeitern aus der Behälterglasindustrie. Für unseren neuen Standort suchen wir Mitarbeiter mit Kenntnissen der Metallbearbeitung wie Schlosser, Formenbauer, Fräser, Mitarbeiter mit elektrotechnischer Erfahrung, für die Qualitätssicherung, technische Zeichner und Konstrukteure sowie weitere Mitarbeiter mit Erfahrung in der Glasindustrie.

Unsere Investition in dieses Glaswerk ist sehr langfristig angelegt. Die einmal angesteckte Schmelzwanne wird üblicherweise erst wieder zur Reparatur nach 12 bis 15 Jahren gelöscht. Sie ist während der Produktionszeit möglichst immer mit einer Schmelzleistung von nahezu 100 Prozent produktiv. Dies erfordert Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen und unseren Produkten langfristig identifizieren. Wir wollen diese Mitarbeiter aus der Region ausbilden und ihnen zum Wohl des Unternehmens langfristige Perspektiven bieten.

Aufgrund der Langfristigkeit unseres Investments sind wir sehr an einer Einbindung und einem Engagement in der Region interessiert. Mit Details möglicher Projekte werden wir uns nach der Inbetriebnahme im kommenden Jahr beschäftigen."

Zum Hintergrund:

Die Agenda Glas AG errichtet in Gardelegen ein Glaswerk für Behälterglas mit einer Jahres-Nettokapazität von rund 95.000 Tonnen. Abhängig von Größe und Gewicht der produzierten Behälter entspricht dies in etwa 300 Millionen Flaschen und anderen Glasbehältern, die von der Getränke und der Lebensmittel-Industrie zur Verpackung ihrer Produkte benötigt werden. Das Investitionsvolumen für Grundstück, Gebäude, Maschinen und Anlagen beläuft sich auf knapp 50 Millionen Euro. Das Glaswerk wird auf einem rund 17 Hektar großen Grundstück errichtet. Für die aktuelle Ausbaustufe werden derzeit rund acht Hektar Fläche mit Wegen und Gebäuden überbaut. An Gebäuden werden das Produktionsgebäude mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern und einer Höhe von cirka 20 Metern, die Lagerhalle mit einer Grundfläche von rund 10.000 Quadratmetern, Werkstatt- und Bürogebäude sowie eine Energiezentrale errichtet.

Pressekontakt:

Agenda Glas AG
Sandstrasse 68
39638 Gardelegen
www.agenda-glas.de

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