LBS West

Bei Riester ist jetzt mehr Haus drin
LBS West begrüßt Erhöhung der Grundzulage auf 175 Euro

Jörg Münning, Vorstandsvorsitzender der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56890 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS West"

Münster (ots) - (LBS). Es ist eine gute Verbesserung, aber noch kein Durchbruch: Die LBS West hat die heute vom Bundesrat bestätigte Anhebung der Riester-Grundzulage um 13,6 Prozent ab 2018 auf dann 175 Euro begrüßt. "Es ist ein klares Signal der Politik, die staatlich geförderte Altersvorsorge mit Immobilien zu stärken", sagte Jörg Münning, Vorstandsvorsitzender der LBS West, heute in Münster. Ihm geht dieser Schritt zugleich noch nicht weit genug. Gerade für junge Familien müsse es gezielte Unterstützung bei der Finanzierung von Wohneigentum geben.

Auch für die Riester-Förderung hat Münning weitere Ideen: "Gute Altersvorsorge muss ein attraktives Ziel und einen leichten Weg bieten", so Münning. In diesem Sinne sei das so genannte Wohnförderkonto für Riester-Sparer und Riester-Anbieter gleichermaßen ein Ärgernis. Mit Blick auf die anhaltend niedrigen Kapitalmarktzinsen sei hier zumindest eine Senkung des Rechnungszinses nötig: "Ideal wäre die Abschaffung der Verzinsung. Die damit verbundene erhebliche Vereinfachung würde eine deutliche Kostensenkung mit sich bringen", so Münning. Damit würde zudem einer der wichtigsten Kritikpunkte an der Riester-Rente - der hohe Aufwand für die Anbieter, dessen Kosten die Produktattraktivität schmälern - entfallen.

Zumal die meisten Menschen im mietfreien Wohnen in ihren eigenen Immobilien nach wie vor die ideale Form der Altersvorsorge sehen. "Wohn-Riester unterstützt sie bei der Finanzierung ihres Lebenstraums sowohl beim effektiven Aufbau von Eigenkapital, als auch bei der schnellen Tilgung ihrer Schulden", erklärt Münning.

Aufgrund der weiterhin hohen Kinderzuschüsse - bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind - helfe Wohn-Riester auch Familien. Das sei besonders wichtig, so Münning, denn "Familien mit Kindern sind derzeit häufig die Verlierer am Wohnungsmarkt". Die Immobilienpreise in einigen Städten und Regionen seien für diese Zielgruppe vielfach nicht mehr bezahlbar. "Häufig scheitert es am Eigenkapital", so Münning. "Da müssen wir weiter an Lösungen arbeiten - über Riester, Bausparen und auch andere Förderoptionen."

Hintergrund: Wohn-Riester ist bei neuen Kunden seit einigen Jahren die erfolgreichste Form der Riester-Variante: Die Zahl der laufenden Riester-Bausparverträge stieg nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 2016 wieder um 127.000 auf 1.691.000 (+ 8,1%). Damit wuchsen die Bestände der öffentlich-rechtlichen und privaten Bausparkassen seit Einführung der staatlichen Wohneigentumsförderung im Jahr 2009 zum siebten Mal in Folge ungebrochen weiter.

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