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Führende Maklergesellschaften fordern: Mindestanforderungen an den Maklerberuf endlich gesetzlich festlegen

Führende Maklergesellschaften fordern: Mindestanforderungen an den Maklerberuf endlich gesetzlich festlegen. Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH Nordwest, fordert mit weiteren führenden Maklergesellschaften den Sachkundenachweis für Immobilienmakler. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56890 / Die ...

Münster (ots) - Für die führenden Maklergesellschaften von Banken, Sparkassen und Bausparkassen hat Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH NordWest (Münster), an den Gesetzgeber appelliert, noch in dieser Legislaturperiode einen Sachkundenachweis für Immobilienmakler einzuführen. Hustert vertrat die Forderung auch im Namen der LBS Immobilien GmbH (Frankfurt), PlanetHome Group (München), Postbank Immobilien GmbH (Hameln), Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-GmbH (München) sowie der Wüstenrot Immobilien GmbH (Ludwigsburg).

"Vor vier Jahren hatten CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, einen Sachkundenachweis als Erlaubnisvoraussetzung für Immobilienmakler einzuführen. Dies ist bis heute nicht geschehen. Wir fordern daher, dass das entsprechende Gesetz mit diesem Passus noch bis zum Ende der Legislaturperiode verabschiedet wird.

Denn der Erwerb oder Verkauf einer Immobilie ist eine der größten Vermögenstransaktionen im Leben der meisten Menschen. Daher ist es nicht akzeptabel, dass Häuser, Wohnungen und Grundstücke immer noch auch von Personen vermittelt werden dürfen, die dafür weder über eine fachliche Eignung noch über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Denn Makler darf sich hierzulande jeder nennen, der in jüngster Zeit nicht straffällig oder insolvent geworden ist. Und das in einem Land, das viele Lebensbereiche über ein notwendiges Maß hinaus reguliert, um seine Menschen zu schützen.

Die lebhafte Nachfrage und ein immer enger werdendes Angebot an marktfähigen Immobilien stellen besonders hohe Anforderungen an Kompetenz und Service sowie Qualität und Seriosität der Immobilienvermittlung. Dadurch werden die Probleme durch das Fehlen von Mindestanforderungen an den Maklerberuf jetzt noch deutlicher. Denn immer häufiger müssen Kaufinteressenten und Verkäufer erleben, dass es auch Makler gibt, die ihnen aufgrund mangelnder Kenntnisse wirtschaftlichen Schaden zufügen oder sogar die Marktsituation für zweifelhafte Geschäftspraktiken nutzen.

Die Anforderungen, die wir an unsere in der Immobilienvermittlung tätigen Mitarbeiter/innen stellen, gehen schon lange über den reinen Sachkundenachweis hinaus. Immobilienberater/in kann bei uns nur werden, wer über eine entsprechende Qualifikation verfügt und eine berufsbegleitende Fortbildung zum "Immobilienvermittler IHK" absolviert. Diese ist nach der EU-Norm (DIN EN 15733), die die Maklerdienstleistungen europaweit regelt, anerkannt. Darüber hinaus wird die Qualität von Beratung und Service bei uns fortlaufend optimiert.

Um die Voraussetzung für eine kompetente und seriöse Beratung sowie einen fairen Interessenausgleich zwischen Verkäufern und Käufern durch alle als Immobilienmakler Tätigen zu gewährleisten, ist es endlich an der Zeit, die Mindestanforderungen an den Maklerberuf gesetzlich festzulegen."

Pressekontakt:

Dr. Christian Schröder
Tel.: 0251/412 5125 - 0171/76 110 93
christian.schroeder@lbswest.de

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