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Mit Eigenleistung günstiger zur Immobilie
LBS: Nur genaue Zeitplanung führt zu echter Einsparung

Mit Do-it-yourself zum neuen Bad - das spart Kosten. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56890 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS West/Fotorist/LBS"

Münster (ots) - In vielen Gemeinden steigen die Immobilienpreise. Gerade junge Familien versuchen, einen Teil der Mehrausgaben durch Eigenleistung auszugleichen. Beim Neubau lassen sich so bis zu zehn Prozent der Gebäudekosten einsparen, bei gebrauchten Häusern oder Wohnungen zumindest die zusätzlichen Renovierungskosten eingrenzen. Doch dabei sollten auch Besitzer eines gut sortierten Heimwerker-Maschinenparks sorgfältig planen, empfiehlt LBS-Immobilienexperte Christian Schröder: "Kritischer Faktor ist die eigene Zeit, die man neben dem Job noch einsetzen kann."

Bau oder Renovierung einer Wohnimmobilie unterliegen einem komplexen Zeitmanagement: Der Ablauf der einzelnen Gewerke ist genau festgelegt. So müssen Elektriker und Klempner die Leitungen verlegt haben, bevor Trockenbauer und Putzer anrücken, sonst gibt es hinterher teure Doppelarbeiten. "Wer diesen Zeitplan der Profis durcheinanderwirbelt, weil er mit den Eigenleistungen nicht hinterherkommt, zahlt am Ende vielleicht sogar drauf", warnt Schröder. Weil gute Fachhandwerker oft lange ausgebucht sind, könnte sich schlimmstenfalls der Einzugstermin um Monate verzögern.

Neubauten werden heute in der Regel von Bauträgern schlüsselfertig erstellt. Deshalb müssen Eigenleistungen schon im Kaufvertrag genau vereinbart werden. Klassiker sind die Tapezier- und Malerarbeiten sowie das Verlegen von Fliesen und Laminat. "Das ist weitgehend unkritisch, weil es ohnehin die letzten Arbeiten vor dem Einzug sind", so Schröder.

Eine zusätzliche halbe Stelle auf dem Bau

Bleibt das persönliche Zeitbudget: Wer nach Feierabend drei und samstags acht Stunden einplant, kommt allein damit auf eine zusätzliche halbe Stelle - das müssen Gesundheit, Chef und Familie über längere Zeit mitmachen.

Hilfe auf der Baustelle ist immer willkommen, allerdings sollte auch der Einsatz von Helfern genau geplant werden. Am besten schon vorher umhören, wer wo seine Stärken hat: Der eine stemmt mit Begeisterung und Bohrhammer Löcher in die Wände, der andere spachtelt lieber mit Präzision und Ausdauer die Fugen der Gipsplatten zu. Wichtig: Nur wer bei der Bauberufsgenossenschaft gemeldet wurde ist versichert!

Zeitaufwändige Materialauswahl und beschaffung sollte möglichst schon vor der heißen Phase erfolgen. Dann können auch Angebote optimal genutzt werden. "Jede gesparte Fahrt zum Baumarkt schafft Puffer für die eigentlichen Arbeiten. Deshalb unbedingt einen ausführlichen Zeitplan aufstellen", empfiehlt Schröder. Dann lässt sich hinterher das selbst Geleistete um so mehr genießen - am besten bei einer zünftigen Einweihungsparty mit den Helfern.

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Dr. Christian Schröder
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