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Lücken beim Finanzwissen können viel Geld kosten
LBS empfiehlt: Zum Jahresende noch Finanzen und Förderung checken lassen

Lücken beim Finanzwissen können viel Geld kosten / LBS empfiehlt: Zum Jahresende noch Finanzen und Förderung checken lassen
Mit staatlicher Förderung ins eigene Zuhause. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/56890 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LBS West"

Münster (ots) - Im Jahresendspurt sollte sich jeder kurz Zeit nehmen, um seine Finanzen zu checken, empfiehlt die LBS West in Münster: Es geht vor allem um die Wohnungsbauprämie, die Wohn-Riester-Förderung und die Arbeitnehmersparzulage. Wer die staatlichen Förderungen nutzen will, muss unterschiedliche Bewilligungsfristen beachten. Teilweise können die Gelder sogar noch rückwirkend beantragt werden. "Wer sicher gehen will, dass er alle Chancen wahrt, sollte seinen Finanzberater ansprechen", rät LBS-Experte Thorsten Berg. Denn gerade beim Finanzwissen tun sich immer wieder große Lücken bei den Deutschen auf.

Das müssen Sie laut LBS West wissen, um bis Jahresende das Optimum an Förderung für sich zu sichern.

1. Vermögenswirksame Leistungen

Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter zusätzlich zum Gehalt mit vermögenswirksamen Leistungen. "Fast jeder Arbeitnehmer könnte vermögens- oder altersvorsorgewirksame Leistungen bekommen", weiß Berg. "Aber nur jeder Dritte nutzt sie." Damit entgehen den Arbeitnehmern Jahr für Jahr nicht nur bis zu 480 Euro zusätzliche Leistungen vom Chef, sondern auch noch die Chance auf die Arbeitnehmer-Sparzulage. Sie beträgt innerhalb gesetzlich geregelter Einkommensgrenzen 9 Prozent auf die jährlichen VL-Einzahlungen bis zu 470.

2. Wohnungsbauprämie

Auch bei der Wohnungsbauprämie (WoP) fehlt es vielen an Kenntnissen. "Kaum jemand weiß zum Beispiel, dass man diese Förderung auch zwei Jahre rückwirkend beantragen kann", berichtet Berg. Wer innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen liegt und bis zum 31. Dezember zwischen 50 und 512 Euro (1.024 Euro für Verheiratete) auf seinen Bausparvertrag eingezahlt hat, erhält 8,8 Prozent WoP auf seine Sparleistungen. Zu Beginn jedes Jahres erhalten Bausparkunden automatisch einen WoP-Antrag für das Vorjahr. "Weder die Einkommensgrenzen noch die Höhe der Wohnungsbauprämie sind in den vergangenen zwanzig Jahren der aktuellen Einkommensentwicklung angepasst worden. Gerade heute, wenn in der Niedrigzinsphase attraktive Anlagemöglichkeiten zur Altersvorsorge fehlen, ist es umso wichtiger, über staatliche Anreize die Vermögensbildung durch Wohneigentum zu fördern", appelliert Berg an den Gesetzgeber.

3. Wohn-Riester-Förderung

Bei der Wohn-Riester-Förderung will Berlin ab 2018 handeln: Die Grundzulage soll dann laut eines Referenten-Entwurfs von jährlich 154 auf 165 Euro steigen. Aktuell gibt es zusätzlich für jedes Kind 185 Euro und für ab 2008 Geborene sogar jeweils 300 Euro Kinderzulage. Und das sogar ohne Einkommensgrenze. "Leider weiß auch das nur gut die Hälfte der Menschen", so Thorsten Berg. Nach den LBS-Umfragen unterschätzen viele zudem den erwiesenen Nutzen der Wohn-Riester-Förderung für die Eigenheimfinanzierung: "Die Eigenheimrente kann für eine vierköpfige Familie bis zu 50.000 Euro Finanzierungsvorteil bringen", so Berg.

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Thorsten Berg
Tel.: 0251/412 5360
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