LBS West

Wohn-Riester-Rekord bei der LBS West

Münster (ots) -

   +++ Neugeschäft auf weiterhin hohem Niveau / Marktanteil jetzt bei
   42,2 % / EZB-Nullzins-politik ist immer größere Herausforderung 
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Die LBS West hat sich im unruhigen Fahrwasser der europäischen Nullzinspolitik auch 2014 gut behauptet: Mit einer Bausparsumme von 9,1 Mrd. Euro lag das Neugeschäft trotz des Verzichts auf Renditetarife erneut auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Bei den Wohn-Riester-Abschlüssen meldete der Vorstandsvorsitzende Jörg Münning am Mittwoch in Münster mit 2,2 Mrd. Euro (+ 22 %) sogar einen absoluten Rekord. Diese staatlich geförderte Form der Altersvorsorge macht mittlerweile fast ein Viertel des Neugeschäfts aus. Der Marktanteil der LBS West erhöhte sich um zwei Punkte auf 42,2 %. Um die größte LBS auf eine länger anhaltende Nullzinsphase einzustellen, will Münning die Unternehmensstrategie im neuen Leitbild "LBS 2020" weiter schärfen.

"Die Regulierungsflut und die schwierigen Kapitalmarkt-Bedingungen zwingen uns zu einer noch stringenteren Gesamtbanksteuerung", so Münning. Zudem stehe das Haus in den kommenden Jahren vor einem grundlegenden Umbau: Die Verzahnung der Vertriebswege, weitere Produktinnovationen und ein kosteneffizienter Betrieb mit moderner IT sollen die LBS West erfolgreich durch die Nullzinsphase bringen. "Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen", stellte Jörg Münning fest. So habe man die Verwaltungsaufwendungen seit der Ausgründung 2002 auf 122 Mio. Euro nahezu halbiert, die Produktivität zähle mit 3.600 Verträgen je Mitarbeiter heute schon zu den besten der Branche.

Münning: "Wohn-Riester auch für die grüne Modernisierung öffnen"

Im Wohn-Riester-Segment hat die LBS West in 2014 erneut Maßstäbe gesetzt und das bisher beste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte geschrieben: Das Neugeschäft legte um knapp 22 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu. Zu diesem Erfolg trugen auch die neuen Einsatzmöglichkeiten von Wohn-Riester bei: So werden jetzt auch Immobilienfinanzierungen aus den Jahren vor 2008 sowie barrierearme Umbauten gefördert, die sogenannte 'graue Modernisierung'. "Um die Altersvorsoge mit einer selbstgenutzten Immobilie weiter zu fördern, wäre es konsequent, Wohn-Riester auch für die ,grüne' Modernisierung zu öffnen", sagte Münning. Ein modernisiertes Eigenheim spare etliches an Energiekosten und erhöhe den Lebensstandard der Immobilienbesitzer. Zudem könne die Energiewende so wieder deutlich an Schwung gewinnen.

Im Finanzierungsgeschäft sicherten weiterhin viele Kunden die niedrigen Zinsen für ihre Hypothekenfinanzierung mit einem Bausparvertrag ab (2,7 Mrd. EUR / + 3 %). Insgesamt nähert sich die Bausparsumme der in Finanzierungen eingebundenen LBS-Verträge der 20-Mrd.-Euro-Grenze. Auch das Immobiliengeschäft profitierte von der lebhaften Nachfrage am Wohnungsmarkt: Die LBS Immobilien NordWest vermittelte mit ihren Vertriebspartnern - Sparkassen und LBS-Außendienst - im Geschäftsgebiet NRW, Niedersachsen und Berlin 12.350 Kaufobjekte (+ 7,4 %) mit einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro (+ 14,1 %). Bremen wird demnächst hinzukommen.

Vertrauen der Menschen in die eigene Immobilie ungebrochen

Den anhaltend hohen Zuspruch der Kunden zur LBS West begründete Münning mit der Funktion des Bausparens als staatlich gefördertes Zinssicherungsinstrument und mit dem ungebrochenen Vertrauen der Menschen in die eigene Immobilie als geeignete Altersvorsorge. "Die EZB hat die Zinsen derzeit praktisch abgeschafft. Unsere Kunden spüren aber, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann und sie unweigerlich wieder steigen werden", sagte Münning. Die Entwertung der Spargelder führe dazu, dass der ohnehin tief verwurzelte Wunsch nach den eigenen vier Wänden durch die Aussicht auf mietfreies Wohnen weiter verstärkt werde. "Ein Rentner muss heute schon mindestens ein Drittel seiner Monatseinkünfte für die Miete aufbringen - Geld, das Eigenheimbesitzern als zusätzliche Rente zur Verfügung steht."

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