Weihnachten im Schuhkarton

Ohne den Mauerfall gäbe es kein "Weihnachten im Schuhkarton"
Gedenken an Revolutionen vor 25 Jahren

Berlin (ots) - Ohne den Mauerfall hätte es die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" wohl nie gegeben. Denn erst die Revolutionen im Jahr 1989 ebneten den Weg für die heute weltweit größte Geschenkaktion, die international unter dem Namen "Operation Christmas Child" bekannt wurde. Daran erinnert das christliche Hilfswerk Geschenke der Hoffnung anlässlich des 25. Jahrestags des Berliner Mauerfalls.

In der Folge der Wendezeit kam es auch in Rumänien zu großen Umbrüchen. "Nach dem Ende der Schreckensherrschaft von Diktator Nicolae Ceausescu fristeten unzählige ungewollte Mädchen und Jungen unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Dasein in Waisenhäusern. Der Christ Dave Cooke aus der walisischen Stadt Wrexham beschloss zu helfen und appellierte an die Nächstenliebe seiner Mitbürger", erinnert der Geschäftsführer von Geschenke der Hoffnung, Bernd Gülker. "Seine Tochter kam schließlich auf den Namen ,Operation Christmas Child'."

Da die Aktion stark wuchs, übergab Cooke die Verantwortung 1993 an die international renommierte Hilfsorganisation Samaritan's Purse. "1996 folgte dann unter dem Namen 'Weihnachten im Schuhkarton' der erste Packaufruf in Deutschland. Seither gingen allein vom deutschsprachigen Raum aus über sechs Millionen Päckchen auf die Reise", so Gülker. "Die Aktion baut Beziehungen", ergänzt Projektleiterin Diana Molnar. "Zwischen Ost und West, zwischen Konfessionen, zwischen örtlichen Behörden und verteilenden Kirchengemeinden. Päckchenpacker bekommen Post von ihrem Empfängerkind, Kirchengemeinden unterschiedlicher Prägungen lassen durch die Zusammenarbeit Ökumene lebendig werden und vor Ort entstehen Vernetzungen zum Wohle der Region."

Noch bis 15. November kann sich jeder an "Weihnachten im Schuhkarton" beteiligen. An über 5.200 Abgabestellen kann man sein selbst gefülltes Päckchen zusammen mit einer empfohlenen Spende von 6 Euro für Abwicklung und Transport abgeben.

Alle Informationen zur Aktion gibt es unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org oder der Hotline 030-76 883 883.

Pressekontakt:

Geschenke der Hoffnung 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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