Pharm-Allergan GmbH

BOTOX® für Spastik nach Schlaganfall zugelassen

Ettlingen (ots) - Am 20. Mai 2014 hat BOTOX® als erstes Botulinumtoxin-Produkt die Zulassung zur Behandlung einer fokalen Spastizität des Fußgelenks bei erwachsenen Schlaganfallpatienten erhalten. Damit wurden die Behandlungsmöglichkeiten für dieses komplexe Krankheitsbild entscheidend erweitert. Im Bereich von Handgelenk und Hand kann das Medikament der Firma Allergan bereits seit 2001 für dieselbe Patientengruppe eingesetzt werden[1].

Dank moderner Medizin überleben in Deutschland heutzutage drei von vier Menschen einen Schlaganfall[2]. Etwa ein Drittel der Überlebenden entwickelt jedoch in der Folge eine Spastik, die zu Schmerzen und Einschränkungen bis hin zu einem Verlust der Unabhängigkeit im Alltag führen kann[3,4]. Selbst Tätigkeiten wie An- und Ausziehen, Essen, der Gang zur Toilette oder Baden können durch eine Spastik deutlich erschwert sein. Für diese Menschen steht nach der Zulassungserweiterung mit BOTOX® nun ein neuer Behandlungsansatz zur Verfügung.

Professor Dr. Wolfgang Jost, Chefarzt der Neurologie in Wolfach und Leiter der Botulinumtoxin-Ambulanz der Uniklinik Freiburg, erläutert: "Wir können Schlaganfall-Patienten bzw. deren Angehörige nur ermutigen, den behandelnden Arzt nach allen verfügbaren Behandlungsoptionen zu fragen, sobald sich Anzeichen einer dauerhaften Muskelverkrampfung zeigen. Keinesfalls sollte eine Spastik als zu akzeptierende Folge des Schlaganfalls einfach hingenommen werden. Hingegen kann eine frühzeitige Anwendung von BOTOX® für Schlaganfallpatienten, deren Bewegungs- und Gehfähigkeit beeinträchtigt ist, bedeutende Vorteile bringen. Im Vordergrund steht dabei die muskelentspannende Wirkung, durch die Fehlhaltung, Bewegungseinschränkung und Schmerzen gemindert und die betroffene Extremität für begleitende Maßnahmen wie die Physiotherapie besser zugänglich gemacht werden kann."

[1] Neben acht weiteren Indikationen ist BOTOX® zugelassen bei 
fokaler Spastizität des Fußgelenkes, des Handgelenks und der Hand bei
erwachsenen Schlaganfallpatienten; Fachinformationen BOTOX®, 
Allergan, Mai 2014 
[2] Busch M.A. et al. Prävalenz des Schlaganfalls bei Erwachsenen im 
Alter von 40 bis 79 Jahren in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt 
2013;56:656-660 
[3] Thibaut A. et al. Spasticity after stroke: physiology, assessment
and treatment. Brain Inj 2013;27:1093-105. Epub: 2013/07/28 
[4] Stroke Association. About Stroke 
(www.stroke.org.uk/about-stroke) und Stroke Statistics 
(www.stroke.org.uk/sites/default/files/Stroke%20statistics.pdf). 
Letzter Zugriff Januar 2014 

Über Allergan

Allergan ist ein in vielen Bereichen tätiges, vor mehr als 60 Jahren gegründetes Gesundheitsunternehmen, das bestrebt ist, innovative und bedeutende Verfahren zu entwickeln und zu fördern, damit Menschen sich selbst verwirklichen können. Das Unternehmen beschäftigt heute weltweit rund 11.400 höchst engagierte und talentierte Mitarbeiter, verfügt über globale Marketing- und Vertriebsstätten in mehr als 100 Ländern, über ein reichhaltiges und sich stetig weiter entwickelndes Angebot an Arzneimitteln, Biologika, Medizinprodukten und OTC-Produkten sowie über modernste Ressourcen in Forschung & Entwicklung sowie Herstellung und Qualitätskontrolle, die Millionen Patienten helfen, besser zu sehen, sich freier zu bewegen und sich selbst verwirklichen zu können. Allergan ist stolz, auf mehr als 60 Jahre medizinischen Fortschrittes zurückzublicken und Patienten sowie Ärzte in der Behandlung von Krankheiten zu unterstützen. Ehemals ein reines Unternehmen für Augenpflegeprodukte, fokussiert Allergan heute über die Ophthalmologie hinaus auf weitere medizinische Bereiche wie Neurowissenschaften, Urologie und medizinische Ästhetik.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, unter anderem ein Zitat von Herrn Professor Dr. Wolfgang Jost. All diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen. Sollten sich die zugrundeliegenden Annahmen als inkorrekt erweisen oder bisher unbekannte Risiken und Unsicherheiten auftreten, könnten die zukünftigen Befunde deutlich von den aktuellen Erwartungen und Einschätzungen des Unternehmens Allergan abweichen. Zu diesen Risiken und Unwägbarkeiten zählen unter anderem die allgemeine Entwicklung der Marktbedingungen für industrielle und pharmazeutische Produkte, technologischer Fortschritt und Patente von Konkurrenzunternehmen sowie Änderungen, die Forschungs- und Entwicklungs-, aber auch Zulassungsprozesse betreffen. Weitere Unsicherheiten können durch die Unvorhersehbarkeit der Marktakzeptanz für pharmazeutische Produkte und/oder die Akzeptanz neuer Indikationen für solche Produkte, uneinheitliche Behandlungsergebnisse bei Patienten, aber auch Schwierigkeiten bei der Herstellung eines neuen Produkts entstehen. Weitere Faktoren, die Zukunftsaussagen tendenziell unsicher machen, sind allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen, die Gesetzgebung der einzelnen Länder und Neuregelungen, die den Binnen- und Außenhandel betreffen. Zusätzliche Informationen zu diesen und anderen Risikofaktoren erhalten Sie in weiteren Pressemitteilungen von Allergan sowie in den regelmäßigen Veröffentlichungen von Allergan bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (U.S. Securities and Exchange Comission), hierbei vor allem in der unter der Überschrift "Risikofaktoren" aufgeführten Diskussion in Allergans Geschäftsbericht 2010 (Form 10-K) und folgenden Quartalsberichten (Form 10-Q).

© Allergan Ltd. BOTOX® ist eine eingetragene Marke von Allergan, Inc.

DE/0704/2014, Mai 2014

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