ManpowerGroup Deutschland GmbH

ManpowerGroup vermittelt syrische Flüchtlinge in qualifizierte Jobs

Frankfurt am Main (ots) -

   - Wegfall des Zeitarbeitsverbots ermöglicht schnelle Integration 
     einer Vielzahl von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt 
   - Erfolgreiche Integration von syrischen Flüchtlingen in 
     Zusammenarbeit mit einem Industrieunternehmen 

Was Herwarth Brune, Deutschland-Chef der ManpowerGroup, seit einem halben Jahr eindringlich fordert, ist endlich durchgesetzt: Künftig sollen Flüchtlinge unabhängig vom Stand des Asylverfahrens nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland auch in der Zeitarbeit arbeiten dürfen. Damit ist nun auch dort der Weg frei für eine schnelle Integration von Asylbewerbern in den deutschen Arbeitsmarkt. "Wir haben in der ManpowerGroup bundesweit eine große Zahl offener Stellen, auf die auch Flüchtlinge mit den entsprechenden Qualifikationen passen werden", so Brune. "Die Menschen können somit schnell ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und in Wohnungen umziehen, was die Integration erheblich erleichtern wird". Die ManpowerGroup hat mit der Einstellung von Flüchtlingen bereits gute Erfahrungen gemacht. Wie zum Beispiel im sächsischen Görlitz, wo zwei syrische Migranten erfolgreich bei einem großen Industrieunternehmen im Einsatz sind.

Jack Murad (42) und Fdai Mourad (40) sind im März 2014 aus Syrien ins sächsische Görlitz gekommen. In ihrem Heimatland arbeiteten sie selbstständig in der syrischen Großstadt Aleppo. Jack Murad hat in Syrien eine Ausbildung zum Metallbauer und Schweißer absolviert, Fdai Mourad ist gelernter Bau- und Möbeltischler. Die ManpowerGroup stellte die beiden Syrer im Mai 2015 in Festanstellung als Schlosser und Tischler ein und vermittelte sie an ein Kundenunternehmen in Görlitz.

Der Ehemann und zweifache Familienvater Jack Murad sagt zu seinem neuen Leben in Deutschland: "Erst durch den Job konnte ich mich hier in Deutschland richtig integrieren. Andere syrische Flüchtlinge sollten so früh wie möglich die Chance haben zu arbeiten." Die beiden Syrer werden von der regionalen ManpowerGroup-Niederlassung und dem Kundenunternehmen eng betreut und beim Einleben in Deutschland unterstützt.

Im Mai 2015 startete die ManpowerGroup Deutschland ein Modellprojekt zur Arbeitsmarktintegration, an dem auch Kommune und Jobcenter beteiligt sind, welches sich jedoch noch in der Frühphase befindet. "Jetzt geht es darum, die geplanten Maßnahmen schnellstmöglich in ein Gesetz umzusetzen, so dass wir in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen, den Jobcentern und den Weiterbildungsträgern geeignete Qualifizierungen - vor allem in der deutschen Sprache - kurzfristig durchführen können", so Herwarth Brune von der ManpowerGroup. Das Unternehmen hat keine Bedenken, Flüchtlinge in offene Stellen zu vermitteln. Facharbeiter, Handwerker, Techniker und Ingenieure sind laut ManpowerGroup-Studie "Fachkräftemangel 2015" die derzeit gefragtesten Berufe bei deutschen Unternehmen, die häufig unbesetzt bleiben. "Durch die Integration von qualifizierten Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt leisten wir einen Beitrag, um den ansteigenden Fachkräftemangel in Deutschland zumindest einzudämmen", so Brune.

Die ManpowerGroup baut nun noch auf eine erfolgreiche bundesweite Implementierung des Modellprojekts "Early Intervention" vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit, welches eine frühzeitige Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern ermöglicht.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können.

Unter dem Dach der ManpowerGroup agieren in Deutschland an 160 Standorten die Gesellschaften Manpower, Experis, ManpowerGroup Solutions und Right Management. Zusammen mit den Joint Ventures Bankpower, AviationPower und Vivento Interim Services ist die Unternehmensgruppe Vorreiter in der Branchen- und Fachspezialisierung.

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