Stephan Lamby gewinnt Medienpreis der Initiative Finanzstandort Deutschland
Frankfurt am Main (ots) -
- Auszeichnung für Fernsehdokumentation zur Rolle und Verantwortung des Staates in der Finanzkrise - IFD-Medienpreis zum vierten Mal verliehen - Förderung der Diskussion um den Finanzstandort Deutschland
Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) hat gestern Abend den Sieger sowie die Nominierten des mit 15.000 Euro dotierten Medienpreises 2009 bei einer feierlichen Veranstaltung im Steigenberger Frankfurter Hof geehrt. Diesjähriger Gewinner ist Stephan Lamby mit seinem Fernsehbeitrag "Retter in Not. Wie Politiker die Krise bändigen wollen", der erstmals am 6. Juli 2009 im NDR ausgestrahlt wurde.
In seiner Laudatio würdigte Holger Steltzner, Jury-Vorsitzender und Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, den inhaltlich wie technisch exzellenten Film mit folgenden Worten: "Der Film zeigt die wichtigsten Entscheidungsträger aus Politik und Finanzwirtschaft bei ihrem Versuch, die Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Lamby dokumentiert dies aus nächster Nähe und sehr authentisch. Ihm ist es gelungen, einen hervorragenden Beitrag am Puls der Zeit zu produzieren, der das dominierende Thema des Jahres 2009 - zur Rolle und Verantwortung des Staates in der Finanzkrise - im Kern trifft." Insgesamt wurden für den IFD-Medienpreis 2009 rund 50 Beiträge aus den Bereichen Print, Hörfunk, TV und Online eingereicht. Der prämierte Fernsehbeitrag von Stephan Lamby wurde zuletzt aus einer Shortlist bestehend aus sieben Beiträgen von der Jury ausgewählt. Die hochkarätige Jury, besetzt aus Journalisten, IFD-Repräsentanten sowie einem Vertreter aus dem wissenschaftlichen Bereich, lobte alle Nominierten für ihre sehr genau recherchierten Beiträge, die sich kritisch mit aktuellen Themen rund um den Finanzstandort Deutschland auseinandersetzen. Unter den Nominierten war der Beitrag des Frankfurter Allgemeine Zeitung Redakteurs Holger Appel "Die Zukunft des Investmentbankings", Stefan Bauer mit einer dpa-AFX Agenturmeldung "Frankfurter Finanzwelt zwischen Intensivstation und Normalität", das Braunschweiger Spezial Magazin "Beraten und verkauft" von Uwe Hildebrandt. Zu den Nominierten zählten außerdem Stefan Kaiser mit dem Financial Times Deutschland-Beitrag "Boni sind Nebensache", Jürgen Schaaf mit "Und wieder liegt der Teufel im Detail - Regulierung zwischen Flexibilität und Robustheit" erschienen in der Börsen-Zeitung, sowie der Deutschlandfunk-Beitrag von Dr. Michael Braun und Brigitte Scholtes "Neuer Mut und alte Risikobereitschaft. Hat die Krise das Wirtschaftssystem verändert?".
Anlässlich der Preisverleihung sagte Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG und Lead-Initiator der IFD: "2010 gilt es, das Vertrauen in das Finanzsystem wieder herzustellen. Vertrauen entsteht im Dialog, in der konkreten Erfahrung, dass Banken, Aufsicht und Politik gemeinsam die besten Lösungen für den Finanzstandort Deutschland finden. Dabei spielen die Medien eine zentrale und sehr konstruktive Rolle. Zudem braucht es Institutionen wie die IFD, die den Dialog aller Partner ermöglichen und fördern. Die IFD bildet das zentrale Scharnier zwischen allen Akteuren am Finanzplatz Deutschland."
Stephan Lamby wurde 1959 in Bonn geboren und studierte in Marburg und Hamburg Germanistik und Anglistik. Er arbeitete als freier Journalist in New York und leitete als stellv. Chefredakteur Radio 107 in Hamburg. Anschließend war er u.a. als Redakteur und Moderator bei RTL und als Moderator der ARD-Interviewsendung "talk täglich" tätig. Seit 1992 war Stephan Lamby beim Fernsehmagazin der ZEIT zunächst stellv. Redaktionsleiter und Moderator, später Redaktionsleiter. Seit 1997 ist er Geschäftsführer der ECO Media TV-Produktion.
Fakten zum IFD-Medienpreis:
Der Medienpreis der Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) wird seit 2006 jährlich verliehen und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wirtschaftsjournalismus. Die Artikel sollen allgemein verständlich sein und in besonderer Weise zur Förderung der Information und zur Diskussion über den Finanzstandort Deutschland beigetragen haben. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind alle festangestellten und freien Journalisten aus allen deutschsprachigen Medien (Print, Hörfunk, TV und Online).
Jurymitglieder:
Holger Steltzner, Vorsitzender, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Claus Döring, Chefredakteur, Börsen-Zeitung Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer AG Helmut Markwort, Herausgeber und Chefredakteur, Focus Prof. Dr. Christoph Moss, Studiengangsleiter Communications & Marketing, International School of Management (ISM) Klaus Holschuh, IFD, Leiter Research und Volkswirtschaft, DZ BANK AG Hermann-Josef Lamberti, IFD, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bank AG Dr. Johannes Lörper, IFD, Mitglied des Vorstands der ERGO-Gesellschaften Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, VICTORIA Lebensversicherung AG und Vorsorge Lebensversicherung AG Dr. Jürgen Pfister, IFD, Chefvolkswirt, BayernLB
Über die IFD
Die IFD wurde 2003 ins Leben gerufen, um mit Innovationen und gemeinsamen Aktivitäten einen Beitrag zur Stärkung des deutschen Finanzstandorts zu leisten und damit Ideengeber und Katalysator für Fortschritt mit Ziel eines nachhaltigen Wachstums zu sein. IFD-Mitglieder sind Kreditinstitute und Unternehmen der Versicherungswirtschaft gemeinsam mit Verbänden der Finanzwirtschaft, der Deutschen Börse, der Deutschen Bundesbank und dem Bundesministerium der Finanzen. Mehr als 200 Experten aus den IFD-Mitgliedshäusern widmen sich Themen rund um die Schwerpunkte "Stärkung des Wachstums", "Förderung von Innovation" sowie "Mitgestaltung der Europäischen Finanzmarktintegration".
Die Mitglieder der IFD
Allianz, Bayerische Landesbank, Bundesministerium der Finanzen, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Bundesverband deutscher Banken, Commerzbank, DekaBank, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Bundesbank, Deutsche Postbank, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, DZ BANK, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, HypoVereinsbank, KfW Bankengruppe, Morgan Stanley, Munich Re.
Assoziierte Mitglieder der IFD:
Bank of America, Citigroup, Dexia, Goldman Sachs, J.P. Morgan, UBS
Pressekontakt:
Kontakt für die IFD: Die PR-Steuerungsgruppe: Christian Achilles, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, (030) 20 22 55 100 Iris Bethge, Bundesverband deutscher Banken,(030) 16 63 12 00 Claudia Bresgen, HypoVereinsbank,(089) 37 82 55 54 Dr. Frank Herkenhoff, Deutsche Börse, (069) 21 11 34 80 Dr. Michael Helbig, KfW Bankengruppe,(069) 74 31 96 31 Dr. Rolf Kiefer, DekaBank,(069) 71 47 79 18 Roland Klein, CNC,(089) 59 94 58 122 Dr. Christian Lawrence, Munich Re,(089) 38 91 54 00 Annika Müller de Vries, Deutsche Bundesbank,(069) 95 66 40 65 Ulrike Pott, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft,(030) 20 20 51 10 Matthias Priwitzer, Bayerische Landesbank,(089) 21 71 21 255 Reiner Roßmann, Commerzbank,(069) 13 64 66 46 Dr. Detlev Rahmsdorf, Deutsche Bank,(069) 91 03 64 24 Martin Roth, DZ BANK,(069) 74 47 42 750 Melanie Schmergal, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken,(030) 20 21 13 20 Jeanette Schwamberger, Bundesministerium der Finanzen, (030) 18 68 22 543 Elke Strothmann, Morgan Stanley,(069) 21 66 15 53 Dr. Lorenz Weimann, Allianz,(089) 38 00 16 891

